BlueOptics UF-SM-10G-S-1330-20-BO Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 10000 Mbit/s SFP+
Professioneller 10-Gigabit SFP+ Transceiver für Singlemode-Glasfaser
Das BLUEOPTICS Networks UF-SM-10G-S-1330-20-BO ist ein kompatibler SFP+ Transceiver-Modul, das für 10-Gigabit-Ethernet-Verbindungen über Singlemode-Glasfaser entwickelt wurde. Als Alternative zu Originalprodukten namhafter Netzwerkhersteller bietet dieser Transceiver eine kostengünstige Lösung für den Aufbau hochperformanter Glasfasernetzwerke. Das Modul arbeitet mit einer Sendefrequenz von 1330 nm und einer Empfangsfrequenz von 1270 nm und erreicht dabei Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s - ideal für moderne Rechenzentren, Unternehmensnetze und Service-Provider-Infrastrukturen, die auf zuverlässige Langstreckenverbindungen angewiesen sind.
Technische Spezifikationen und Funktionsweise
Der SFP+ Transceiver basiert auf der bewährten Small Form-Factor Pluggable Plus Technologie, die eine kompakte Bauform mit hoher Datenübertragungsrate verbindet. Mit einer maximalen Übertragungsrate von 10.000 Mbit/s entspricht das Modul dem 10GBASE-LR Standard für Singlemode-Glasfaser und ermöglicht damit Reichweiten von mehreren Kilometern - je nach Qualität der verwendeten Glasfaser und den Umgebungsbedingungen.
Die optische Schnittstelle arbeitet mit einer Sendewellenlänge von maximal 1330 nm und einer Empfangswellenlänge von maximal 1270 nm. Diese Wellenlängen im nahinfraroten Spektrum sind optimal für die Übertragung über Singlemode-Glasfaser geeignet, da sie geringe Dämpfung und minimale Dispersion aufweisen. Das bidirektionale Design ermöglicht Vollduplex-Kommunikation über eine einzige Glasfaser, was Verkabelungskosten reduziert und die Flexibilität bei der Netzwerkinstallation erhöht.
Das Metallgehäuse in silberner Ausführung bietet nicht nur eine ansprechende Optik, sondern erfüllt auch wichtige funktionale Anforderungen. Die Metallkonstruktion gewährleistet eine effektive elektromagnetische Abschirmung (EMV) und trägt zur Wärmeableitung bei. Mit einem Gewicht von nur 20 Gramm bleibt der Transceiver trotz robuster Bauweise leicht und kompakt.
Einsatzgebiete und Kompatibilität
Der BLUEOPTICS UF-SM-10G-S-1330-20-BO Transceiver richtet sich primär an professionelle Anwender, die kostengünstige Alternativen zu Originalmodulen suchen, ohne dabei Abstriche bei der Leistung machen zu müssen. Das SFP+ Format ist industrieweit standardisiert und gewährleistet Kompatibilität mit einer Vielzahl von Switches, Routern und anderen Netzwerkgeräten verschiedener Hersteller.
Typische Einsatzszenarien umfassen die Vernetzung von Rechenzentren, wo hohe Bandbreiten für Server-zu-Server-Kommunikation oder Storage Area Networks (SAN) benötigt werden. Die Singlemode-Glasfaser-Technologie macht das Modul besonders interessant für Campus-Netzwerke und Metropolitan Area Networks (MAN), bei denen größere Distanzen überbrückt werden müssen. Service Provider nutzen solche Module für Backbone-Verbindungen und Kundenanschlüsse im Glasfaserbereich.
In Unternehmensumgebungen eignet sich der Transceiver für Uplinks zwischen Etagen-Switches, Verbindungen zu externen Standorten oder die Anbindung hochperformanter Arbeitsplätze, die kontinuierlich große Datenmengen verarbeiten. Die 10-Gigabit-Geschwindigkeit bietet ausreichend Reserven für zukünftige Anforderungen und verhindert Engpässe bei bandbreitenintensiven Anwendungen wie Virtualisierung oder Cloud-Computing.
Installation und Betriebsbedingungen
Die Installation des SFP+ Moduls erfolgt Hot-Pluggable, das bedeutet ohne Abschaltung der Netzwerkgeräte. Der standardisierte SFP+ Formfaktor gewährleistet mechanische Kompatibilität und korrekte elektrische Kontaktierung. Nach dem Einsetzen wird das Modul automatisch erkannt und kann sofort in Betrieb genommen werden, vorausgesetzt die Netzwerkinfrastruktur ist entsprechend konfiguriert.
Das Modul benötigt eine Eingangsspannung von 3,3 Volt, die direkt vom Host-Gerät bereitgestellt wird. Die Stromaufnahme liegt im typischen Bereich für 10G-SFP+ Module und beeinträchtigt die Gesamtleistungsbilanz von Switches oder Routern nicht merklich. Der geringe Stromverbrauch trägt zur niedrigen Wärmeentwicklung bei und reduziert die Anforderungen an die Systemkühlung.
Die spezifizierten Betriebsbedingungen zeigen die Industrietauglichkeit des Moduls: Ein Betriebstemperaturbereich von 0 bis 70 °C deckt sowohl klimatisierte Rechenzentren als auch weniger kontrollierte Umgebungen ab. Die Lagertemperatur von 0 bis 90 °C ermöglicht eine sichere Vorratshaltung auch in warmen Klimazonen. Diese Temperaturbereiche entsprechen den Anforderungen der meisten kommerziellen Anwendungen und gewährleisten einen zuverlässigen Langzeitbetrieb.
Qualität und Zuverlässigkeit
Kompatible Transceiver-Module wie der BLUEOPTICS UF-SM-10G-S-1330-20-BO durchlaufen umfangreiche Qualitätsprüfungen, um die Kompatibilität mit den entsprechenden Originalprodukten sicherzustellen. Die Einhaltung der IEEE 802.3ae Standards für 10-Gigabit-Ethernet gewährleistet problemlose Interoperabilität und langfristige Investitionssicherheit.
Das Metallgehäuse bietet nicht nur EMV-Schutz, sondern auch mechanische Robustheit für den täglichen Einsatz in Rechenzentren und Netzwerkräumen. Die kompakte Bauform minimiert das Risiko mechanischer Beschädigungen während Installation und Wartung. Mit einem Gewicht von 20 Gramm pro Modul bleibt auch bei vollbestückten Switches die mechanische Belastung der SFP+ Ports im zulässigen Bereich.
Für Systemintegratoren und IT-Abteilungen bieten kompatible Module wie dieses den Vorteil geringerer Beschaffungskosten bei vergleichbarer Funktionalität. Dies ermöglicht kostengünstigere Netzwerkausstattungen ohne Kompromisse bei der Performance oder Zuverlässigkeit. Besonders bei größeren Installationen mit vielen Transceiver-Modulen können erhebliche Einsparungen realisiert werden.
Netzwerkplanung und Dimensionierung
Bei der Planung von 10-Gigabit-Glasfaserverbindungen mit Singlemode-Fasern müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Die Übertragungsreichweite hängt von der Qualität der Glasfaser, der Anzahl der Verbindungsstellen und den verwendeten Steckverbindern ab. Typischerweise sind mit Modulen dieser Klasse Reichweiten von 10 Kilometern und mehr realisierbar, was sie für die meisten LAN- und WAN-Anwendungen geeignet macht.
Die bidirektionale Übertragung über eine einzige Faser reduziert den Verkabelungsaufwand um 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Duplex-Verbindungen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Neuinstallationen oder wenn die verfügbare Anzahl an Glasfasern begrenzt ist. Die Verwendung unterschiedlicher Wellenlängen für Senden und Empfangen verhindert Übersprechen und gewährleistet eine störungsfreie Vollduplex-Kommunikation.
Für Netzwerkadministratoren ist wichtig zu beachten, dass beide Enden einer Verbindung mit kompatiblen Modulen ausgestattet werden müssen. Das bedeutet, dass sowohl Sende- als auch Empfangswellenlängen der beiden Transceiver zueinander passen müssen. Die Dokumentation der verwendeten Module und ihrer Wellenlängen ist essentiell für spätere Wartungsarbeiten und Erweiterungen.
Lieferumfang und Verpackung
Das BLUEOPTICS UF-SM-10G-S-1330-20-BO wird als Einzelmodul geliefert, wobei die Verpackung ein Gewicht von 30 Gramm aufweist. Dies deutet auf eine schützende Verpackung hin, die das empfindliche optische Modul während Transport und Lagerung vor mechanischen Einwirkungen und elektrostatischen Entladungen bewahrt. Eine sorgfältige Verpackung ist bei optischen Komponenten besonders wichtig, da bereits kleine Beschädigungen der optischen Schnittstellen zu dauerhaften Funktionsbeeinträchtigungen führen können.
Die Einzelverpackung ermöglicht eine flexible Bevorratung und vereinfacht die Logistik bei kleineren Installationen. Für größere Projekte bieten viele Distributoren auch Mengenrabatte oder projektspezifische Verpackungslösungen an. Die kompakte Bauform der SFP+ Module macht auch die Lagerung großer Stückzahlen platzsparend möglich.
Wirtschaftliche Betrachtung
Kompatible Transceiver-Module stellen eine attraktive Alternative zu Originalprodukten dar, insbesondere in preissensitiven Projekten oder bei größeren Installationen. Die Kosteneinsparungen können erheblich sein, ohne dass dabei Abstriche bei der Funktionalität gemacht werden müssen. Für Unternehmen mit begrenzten IT-Budgets ermöglichen solche Module die Realisierung von High-Speed-Netzwerken, die sonst möglicherweise nicht finanzierbar wären.
Die Standardisierung der SFP+ Schnittstelle gewährleistet, dass auch kompatible Module die gleichen Funktionen bieten wie Originalprodukte. Dies umfasst nicht nur die reine Datenübertragung, sondern auch Monitoring-Funktionen wie Digital Diagnostics Monitoring (DDM), sofern vom Host-Gerät unterstützt. IT-Administratoren können somit auch bei Verwendung kompatibler Module auf gewohnte Management-Features zugreifen.
Langfristig bietet die Verwendung standardisierter Module auch Flexibilität bei Herstellerwechseln oder Netzwerk-Upgrades. Da die SFP+ Schnittstelle herstellerunabhängig ist, können Module auch bei einem Wechsel der aktiven Netzwerkkomponenten weiterverwendet werden, was die Total Cost of Ownership reduziert.
Ist dieses Modul mit allen SFP+ fähigen Geräten kompatibel?
Das Modul folgt dem SFP+ Standard und sollte grundsätzlich mit allen SFP+ fähigen Switches, Routern und Netzwerkkarten funktionieren. Die mechanische und elektrische Kompatibilität ist durch die Standardisierung gewährleistet. Bei kritischen Anwendungen empfiehlt es sich jedoch, die Kompatibilität mit dem jeweiligen Gerätehersteller zu klären oder Testmodule zu verwenden.
Welche Glasfaser-Kabel sind für dieses Modul geeignet?
Dieses Modul ist für Singlemode-Glasfaser ausgelegt und arbeitet mit Standard-SM-Fasern (9/125 μm). Die bidirektionale Übertragung erfolgt über eine einzige Faser mit unterschiedlichen Wellenlängen für Senden (1330 nm) und Empfangen (1270 nm). Herkömmliche Duplex-Kabel können verwendet werden, wobei nur eine der beiden Fasern benötigt wird.
Welche maximale Übertragungsreichweite ist erreichbar?
Die tatsächliche Reichweite hängt von verschiedenen Faktoren ab: Qualität der Glasfaser, Anzahl der Verbindungsstellen, verwendete Steckverbinder und Umgebungsbedingungen. Laut Hersteller ermöglicht das Modul Übertragungen über Singlemode-Glasfaser, typische Reichweiten liegen bei mehreren Kilometern. Für exakte Reichweitenangaben sollten die spezifischen Installationsbedingungen berücksichtigt werden.
Benötigt das Modul spezielle Konfiguration am Switch?
SFP+ Module sind Hot-Pluggable und werden normalerweise automatisch erkannt. Die meisten modernen Switches erkennen das Modul nach dem Einsetzen automatisch und konfigurieren die entsprechenden Parameter. Lediglich bei sehr spezifischen Anwendungen oder älteren Geräten kann eine manuelle Konfiguration der Übertragungsparameter erforderlich sein.
Wie hoch ist die Stromaufnahme des Moduls?
Das Modul benötigt eine Eingangsspannung von 3,3 V, die vom Host-Gerät bereitgestellt wird. Die genaue Stromaufnahme ist in den verfügbaren Produktdaten nicht spezifiziert, liegt aber im typischen Bereich für 10G-SFP+ Module und beeinträchtigt die Gesamtleistungsbilanz von Switches nicht merklich.
Kann das Modul in Außeninstallationen verwendet werden?
Das Modul ist für den Betrieb in einem Temperaturbereich von 0 bis 70 °C spezifiziert. Für Außeninstallationen ist eine entsprechende Schutzgehäuse oder klimatisierte Umgebung erforderlich, da das Modul nicht für direkte Witterungseinflüsse ausgelegt ist. In geschützten Outdoor-Schränken mit Temperaturkontrolle ist ein Einsatz grundsätzlich möglich.
Allgemein
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