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BlueOptics SFP-10G-ER-1310-UQ-BO Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 10000 Mbit/s SFP+

Kabel & Adapter

CBO BlueOptics SFP-10G-ER-1310 | 10G SFP+ Transceiver | 40km SMF

Herstellernummer: SFP-10G-ER-1310-UQ-BO

47,00 € zzgl. MwSt. 47,00 €
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BlueOptics SFP-10G-ER-1310-UQ-BO: Professioneller 10-Gigabit-Transceiver für Extended-Range-Verbindungen

Der BlueOptics SFP-10G-ER-1310-UQ-BO ist ein hochleistungsfähiger SFP+ Transceiver, der speziell für Extended-Range-Anwendungen in professionellen Netzwerkumgebungen entwickelt wurde. Mit einer maximalen Übertragungsstrecke von 40 Kilometern über Single-Mode-Glasfaser positioniert sich dieser Transceiver als zuverlässige Lösung für Weitverkehrsverbindungen zwischen Rechenzentren, Campus-Netzwerken und Provider-Infrastrukturen. Die Kombination aus 10-Gigabit-Ethernet-Performance, 1310-nm-Wellenlänge und integrierter digitaler Diagnose-Überwachung macht ihn zu einer erstklassigen Wahl für kritische Netzwerkverbindungen, die sowohl hohe Bandbreite als auch große Reichweite erfordern.

Technische Grundlagen und Übertragungsleistung

Der SFP-10G-ER-1310-UQ-BO basiert auf der bewährten SFP+ (Small Form-factor Pluggable Plus) Technologie und unterstützt eine maximale Datenübertragungsrate von 10.000 Mbit/s (10 Gigabit Ethernet). Diese Bandbreite ermöglicht es, auch datenintensive Anwendungen wie Backup-Replikation zwischen entfernten Standorten, Video-Streaming in Broadcast-Qualität oder die Anbindung von Außenstellen an zentrale Rechenzentren ohne Engpässe zu realisieren.

Die Verwendung der 1310-nm-Wellenlänge ist eine bewusste technische Entscheidung für Extended-Range-Anwendungen. Im Gegensatz zu kürzeren Wellenlängen wie 850 nm bietet das 1310-nm-Fenster deutlich geringere Dämpfungswerte in Single-Mode-Glasfasern. Dies ermöglicht die beeindruckende maximale Übertragungsstrecke von 40.000 Metern (40 Kilometer) ohne Zwischenverstärkung. Für Netzwerkplaner bedeutet dies die Möglichkeit, auch weit entfernte Standorte direkt anzubinden, ohne auf kostspielige Repeater oder DWDM-Systeme zurückgreifen zu müssen.

Die ausschließliche Unterstützung von Single-Mode-Fasern (SMF) unterstreicht die Positionierung als Long-Range-Lösung. Single-Mode-Fasern mit ihrem kleineren Kerndurchmesser von etwa 9 Mikrometern ermöglichen im Vergleich zu Multi-Mode-Fasern deutlich größere Übertragungsstrecken bei minimaler Dispersion. Dies ist entscheidend für die Signalqualität bei 10-Gigabit-Geschwindigkeiten über Distanzen von mehreren Dutzend Kilometern.

Anschlusstechnik und Kompatibilität

Der Transceiver verfügt über LC-Duplex-Anschlüsse, die sich als Industriestandard für Single-Mode-Anwendungen etabliert haben. LC-Stecker (Lucent Connector) bieten eine kompakte Bauform bei gleichzeitig zuverlässiger Verbindung und geringen Einfügungsverlusten. Die Duplex-Ausführung ermöglicht bidirektionale Kommunikation über zwei separate Fasern – eine für die Sende- und eine für die Empfangsrichtung.

Als SFP+ Transceiver ist das Modul mit einer breiten Palette von Netzwerkgeräten kompatibel. Dazu gehören 10-Gigabit-Ethernet-Switches von Herstellern wie Cisco, Juniper, Arista, Dell oder HPE, aber auch Router, Firewalls und Server mit entsprechenden SFP+-Steckplätzen. Die Hot-Plug-Unterstützung ermöglicht den Austausch des Transceivers im laufenden Betrieb, ohne das gesamte Gerät herunterfahren zu müssen – ein entscheidender Vorteil für kritische 24/7-Infrastrukturen.

Die Implementierung folgt den IEEE-802.3ae-Standards für 10-Gigabit-Ethernet und den SFF-8431-Spezifikationen für SFP+ Module. Dies gewährleistet Interoperabilität zwischen verschiedenen Herstellern und reduziert das Risiko von Kompatibilitätsproblemen in heterogenen Netzwerkumgebungen.

Digitale Diagnose und Überwachung

Ein wesentliches Merkmal des SFP-10G-ER-1310-UQ-BO ist die integrierte digitale Diagnose-Überwachung (DDM, auch bekannt als Digital Optical Monitoring oder DOM). Diese Funktion ermöglicht es Netzwerkadministratoren, kritische Betriebsparameter des Transceivers in Echtzeit zu überwachen. Dazu gehören typischerweise die optische Sendeleistung, die empfangene Signalstärke, die Betriebstemperatur, die Versorgungsspannung und der Biasstrom der Laserdiode.

Diese Überwachungsfunktionen sind besonders bei Extended-Range-Verbindungen von großer Bedeutung, da bereits geringe Verschlechterungen der Signalqualität über lange Distanzen zu Ausfällen führen können. Durch proaktive Überwachung lassen sich potenzielle Probleme wie alternde Faserstrecken, verschmutzte Stecker oder sich abzeichnende Hardware-Defekte frühzeitig erkennen, bevor sie zu Netzwerkausfällen führen.

Die DDM-Daten können über die Standard-SNMP-Schnittstellen der Host-Geräte ausgelesen und in Netzwerk-Management-Systeme integriert werden. Dies ermöglicht die zentrale Überwachung von Hunderten oder Tausenden von Transceivern in großen Netzwerkinfrastrukturen und die automatische Alarmierung bei Grenzwertüberschreitungen.

Betriebsbedingungen und Zuverlässigkeit

Der Transceiver ist für einen Betriebstemperaturbereich von 0 bis 70 Grad Celsius spezifiziert, was ihn für den Einsatz in klimatisierten Rechenzentren und Netzwerkräumen qualifiziert. Diese Temperaturspezifikation ist typisch für Commercial-Grade-Transceiver und deckt die meisten Innen-Installationen ab. Für Außenanwendungen oder ungeheizte Technikräume wären Industrial-Grade-Module mit erweiterten Temperaturbereichen erforderlich.

Mit einem Gewicht von nur 20 Gramm gehört der Transceiver zu den leichtgewichtigen Modulen seiner Klasse, was besonders bei dicht bestückten Switches mit vielen SFP+-Ports von Vorteil ist. Das geringe Gewicht reduziert die mechanische Belastung der Steckverbinder und vereinfacht die Handhabung bei Installationen in engen Rack-Umgebungen.

Die kompakte Bauform entspricht dem SFP+-Standard und ermöglicht hohe Port-Dichten auf Netzwerkgeräten. Dies ist entscheidend für moderne Spine-Leaf-Architekturen in Rechenzentren, wo eine große Anzahl von 10-Gigabit-Verbindungen auf begrenztem Rack-Platz untergebracht werden muss.

Physikalische Eigenschaften und Installation

Der Transceiver wird als Einzelmodul geliefert und ist sofort einsatzbereit. Die standardisierte SFP+-Bauform gewährleist einfache Installation durch einfaches Einschieben in den entsprechenden Slot bis zum hörbaren Einrasten. Der Pull-Tab ermöglicht das werkzeugfreie Entfernen des Moduls, auch in dicht bestückten Umgebungen.

Die Verwendung von LC-Steckern erfordert entsprechende Patchkabel mit LC-Duplex-Steckern. Bei der Verkabelung ist auf die korrekte Zuordnung der Sende- und Empfangsrichtungen zu achten – typischerweise erfolgt dies durch eine Kreuzung der Fasern zwischen den Transceivern an beiden Enden der Strecke. Moderne Transceiver verfügen teilweise über Auto-Polarity-Funktionen, die eine automatische Erkennung und Korrektur der Faserrichtung ermöglichen.

Für die 40-Kilometer-Reichweite sind hochwertige Single-Mode-Fasern mit geringen Dämpfungswerten erforderlich. Typischerweise sollte die Gesamtdämpfung der Faserstrecke inklusive Steckverbindern und Spleißen 15 dB nicht überschreiten, um optimale Signalqualität zu gewährleisten.

Ideal für diese Einsatzbereiche

  • Rechenzentrum-Interconnects: Verbindung zwischen geografisch getrennten Rechenzentren mit bis zu 40 Kilometern Entfernung für Disaster Recovery, Load Balancing und verteilte Anwendungen
  • Campus-Netzwerk-Backbones: Anbindung von entfernten Gebäuden oder Standorten innerhalb großer Universitäts- oder Firmencampus mit hoher Bandbreite
  • Metro-Ethernet-Services: Provider-Infrastrukturen für die Bereitstellung von 10-Gigabit-Ethernet-Services an Geschäftskunden in metropolitanen Bereichen
  • Backup- und Storage-Replikation: Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung für zeitkritische Backup-Szenarien zwischen primären und sekundären Speichersystemen
  • Broadcast- und Media-Workflows: Transport von unkomprimierten Video-Streams und großen Mediendateien zwischen Produktionsstätten und Sendezentren

Häufige Fragen zum SFP-10G-ER-1310-UQ-BO

Welche maximale Übertragungsstrecke erreicht dieser Transceiver?

Der BlueOptics SFP-10G-ER-1310-UQ-BO erreicht laut Hersteller eine maximale Übertragungsstrecke von 40.000 Metern (40 Kilometern) über Single-Mode-Glasfaser. Diese Reichweite wird durch die Verwendung der 1310-nm-Wellenlänge und optimierte optische Komponenten ermöglicht.

Ist der Transceiver mit Geräten verschiedener Hersteller kompatibel?

Ja, als Standard-SFP+-Modul ist der Transceiver mit Netzwerkgeräten verschiedener Hersteller kompatibel, die über SFP+-Steckplätze verfügen. Dazu gehören Switches, Router und Server von Herstellern wie Cisco, Juniper, Dell, HPE und anderen. Die Implementierung folgt den IEEE-802.3ae-Standards für 10-Gigabit-Ethernet.

Welche Art von Glasfaserkabeln wird benötigt?

Der Transceiver unterstützt ausschließlich Single-Mode-Glasfasern (SMF) mit LC-Duplex-Anschlüssen. Für optimale Performance über die gesamte 40-Kilometer-Reichweite sollten hochwertige Single-Mode-Fasern mit geringen Dämpfungsverlusten verwendet werden.

Kann der Transceiver im laufenden Betrieb getauscht werden?

Ja, der Transceiver unterstützt Hot-Plug-Funktionalität, was bedeutet, dass er im laufenden Betrieb eingesetzt oder entfernt werden kann, ohne das Host-Gerät herunterzufahren. Dies ermöglicht wartungsfreundliche Installationen in kritischen 24/7-Umgebungen.

Welche Überwachungsfunktionen bietet das Modul?

Der Transceiver verfügt über digitale Diagnose-Überwachung (DDM), die es ermöglicht, kritische Betriebsparameter wie optische Leistung, Temperatur und weitere Parameter in Echtzeit zu überwachen. Diese Daten können über Standard-SNMP-Schnittstellen in Netzwerk-Management-Systeme eingebunden werden.

In welchem Temperaturbereich kann der Transceiver betrieben werden?

Laut Hersteller beträgt der Betriebstemperaturbereich 0 bis 70 Grad Celsius, was für klimatisierte Innenräume wie Rechenzentren und Netzwerkräume geeignet ist. Für Außenanwendungen oder extreme Umgebungsbedingungen wären Industrial-Grade-Varianten erforderlich.

Allgemein

Hersteller
CBO GMBH
Herstellernummer
SFP-10G-ER-1310-UQ-BO

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