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BlueOptics SFP-AOC-10G-1M-UQ-BO InfiniBand/Glasfaserkabel SFP+ Orange

Kabel & Adapter

CBO BLUEOPTICS SFP+ AOC Kabel | 1m 10 Gbit/s | SFP-AOC-10G-1M

Herstellernummer: SFP-AOC-10G-1M-UQ-BO

42,00 € zzgl. MwSt. 42,00 €
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SFP+ Active Optical Cable für 10-Gigabit-Datencenternetzwerke

Das CBO BlueOptics SFP-AOC-10G-1M-UQ-BO ist ein einsatzbereites Active Optical Cable (AOC) für professionelle Datencenternetzwerke und Server-Infrastrukturen. Als Alternative zu BLUEOPTICS Networks SFP-AOC-10G-1M kompatible Lösung bietet das 1 Meter lange Glasfaserkabel eine native 10-Gigabit-Übertragung zwischen SFP+-fähigen Geräten. Die orangefarbene Kennzeichnung folgt dabei der Branchenkonvention für multimodale Glasfaserverbindungen und erleichtert die Identifikation in komplexen Rack-Installationen.

Active Optical Cable-Technologie im Detail

Das vorliegende AOC kombiniert die Vorteile von Kupfer- und Glasfaserverbindungen in einem kompakten Formfaktor. Anders als passive Direct Attach Copper (DAC) Kabel nutzt das System integrierte optische Transceiver in beiden SFP+-Modulen, die elektrische Signale in Lichtsignale umwandeln und über die Glasfaser übertragen. Diese Architektur ermöglicht laut Hersteller eine stabile 10-Gbit/s-Datenübertragung über die gesamte Kabellänge von 1 Meter ohne Signalverluste.

Die SFP+-Stecker sind als Male-Male-Konfiguration ausgeführt und passen direkt in Standard-SFP+-Ports von Switches, Servern und Netzwerkkarten. Die elektrische Schnittstelle folgt dem SFF-8431-Standard und gewährleistet Kompatibilität mit einer breiten Palette von Netzwerkequipment führender Hersteller. Das InfiniBand-Protokoll wird vollständig unterstützt, was den Einsatz in High-Performance-Computing-Clustern und Storage Area Networks ermöglicht.

Ein wesentlicher Vorteil der AOC-Technologie liegt in der geringeren Leistungsaufnahme im Vergleich zu separaten SFP+-Transceivern mit Patchkabeln. Die integrierten Transceiver sind speziell für die jeweilige Kabellänge optimiert und benötigen nur die minimal erforderliche Sendeleistung. Dies reduziert die Wärmeentwicklung in dicht bestückten Switch-Chassis und verlängert die Lebensdauer der angeschlossenen Geräte.

Glasfaserübertragung und Signalqualität

Die Glasfaserkomponente des Kabels nutzt multimodale Fasern mit einem für 10-Gigabit-Ethernet optimierten Kerndurchmesser. Diese Auslegung unterstützt die parallele Übertragung mehrerer Lichtmodi und ermöglicht auch bei der kurzen Distanz von 1 Meter eine hohe Übertragungsqualität. Die orangefarbene Ummantelung kennzeichnet das Kabel als multimodal und erleichtert die Unterscheidung von singlemodalen Verbindungen in Rechenzentren.

Im Vergleich zu Kupfer-basierten DAC-Kabeln bietet die Glasfasertechnologie eine vollständige galvanische Trennung zwischen den verbundenen Geräten. Dies eliminiert Erdschleifen und reduziert elektromagnetische Interferenzen, die besonders in Umgebungen mit hoher Geräte- und Kabeldichte auftreten können. Die optische Übertragung ist zudem unempfindlich gegenüber elektrischen Störfeldern und Blitzeinschlägen.

Die Datenintegrität wird durch integrierte Forward Error Correction (FEC) Mechanismen in den SFP+-Transceivern sichergestellt. Diese erkennen und korrigieren Übertragungsfehler automatisch, ohne dass eine erneute Übertragung auf höheren Netzwerkebenen erforderlich wird. Das Ergebnis sind konstant niedrige Latenzzeiten und minimale Paketverluste auch bei kontinuierlicher Volllastübertragung.

Installation und mechanische Eigenschaften

Mit einem Gewicht von 150 Gramm liegt das AOC im typischen Bereich für 1-Meter-Verbindungen dieser Bauart. Die SFP+-Stecker verfügen über die standardmäßigen Pull-Tabs für werkzeuglose Installation und Entfernung aus den Ports. Ein Einrastmechanismus sorgt für sichere Verbindung und verhindert unbeabsichtigtes Lösen durch Vibrationen oder Kabelbewegungen im Rack-Betrieb.

Die Kabelführung sollte einen Mindestbiegeradius von 30 Millimetern nicht unterschreiten, um Beschädigungen der internen Glasfasern zu vermeiden. Der flexible Aufbau des Kabels erleichtert die Verlegung in engen Rack-Spaces und um scharfe Kanten von Server-Gehäusen. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass keine übermäßige Zugspannung auf die SFP+-Stecker ausgeübt wird, da diese die internen Lötverbindungen beschädigen könnte.

Die orangefarbene Kennzeichnung folgt der TIA-598-C-Norm für Glasfaserkabel und ermöglicht eine schnelle visuelle Identifikation des Kabeltyps. In komplexen Installationen mit verschiedenen Kabeltypen erleichtert dies die Wartung und Fehlerdiagnose erheblich. Die Farbkodierung ist UV-beständig und behält auch bei längerer Lichtexposition ihre Erkennbarkeit.

Kompatibilität und Einsatzgebiete

Das AOC ist als kompatible Alternative zum BLUEOPTICS Networks SFP-AOC-10G-1M konzipiert und kann in bestehende Installationen integriert werden, ohne dass Änderungen an der Netzwerkkonfiguration erforderlich sind. Die elektrische und mechanische Kompatibilität erstreckt sich auf SFP+-Ports von Server-Mainboards, Netzwerkkarten, Top-of-Rack-Switches und Storage-Controllern verschiedener Hersteller.

Für InfiniBand-Anwendungen unterstützt das Kabel die QDR-Geschwindigkeit (Quad Data Rate) von 40 Gbit/s über vier parallele Lanes, wobei jede Lane mit 10 Gbit/s betrieben wird. Diese Konfiguration ist typisch für High-Performance-Computing-Cluster und parallele Speichersysteme, wo niedrige Latenz und hoher Durchsatz kritisch für die Gesamtperformance sind.

Die Hot-Swap-Fähigkeit ermöglicht den Austausch des Kabels im laufenden Betrieb, ohne dass angeschlossene Geräte heruntergefahren werden müssen. Moderne Switch-Betriebssysteme erkennen das Entfernen und Wiedereinsetzen der SFP+-Module automatisch und führen eine Link-Neuaushandlung durch. Diese Eigenschaft ist besonders vorteilhaft in 24/7-Rechenzentrumsumgebungen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen.

Zertifizierungen und Compliance

Das Kabel erfüllt die RoHS-Richtlinie der Europäischen Union und enthält keine der in Anhang II aufgeführten Gefahrstoffe über den zulässigen Grenzwerten. Dies umfasst Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom sowie polybromierte Biphenyle und Diphenylether. Die RoHS-Konformität ist für den Einsatz in kommerziellen und industriellen Anwendungen in der EU zwingend erforderlich.

Die CE-Kennzeichnung bestätigt die Konformität mit den einschlägigen EU-Harmonisierungsrechtsvorschriften. Für Netzwerkkabel umfasst dies insbesondere die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) nach der EMV-Richtlinie 2014/30/EU sowie die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU. Die CE-Kennzeichnung ist Voraussetzung für das Inverkehrbringen in der Europäischen Union und den EWR-Staaten.

Die Einhaltung der Sicherheitsstandards wird durch die integrierte Lasersicherheit der SFP+-Transceiver gewährleistet. Diese entsprechen der Laserklasse 1 nach IEC 60825-1 und können ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen betrieben werden. Die maximale optische Ausgangsleistung liegt unterhalb der Grenzwerte für augensichere Anwendungen.

Wartung und Lebensdauer

Die 5-jährige Herstellergarantie unterstreicht die für professionelle Netzwerkumgebungen ausgelegte Robustheit des Produkts. Die Garantie deckt Material- und Verarbeitungsfehler ab, die zu einem Ausfall der Datenübertragung führen. Typische Ausfallmechanismen bei AOCs umfassen das Altern der Laserdioden in den Transceivern sowie mechanische Beschädigungen der Glasfaser durch unsachgemäße Handhabung.

Zur Lebensdauerverlängerung sollten die SFP+-Stecker bei Nichtgebrauch mit Staubschutzkappen verschlossen werden. Verschmutzte oder beschädigte optische Verbinder sind eine häufige Ursache für Übertragungsfehler und können durch professionelle Reinigung oder im Extremfall durch Austausch des Kabels behoben werden. Die internen Transceiver sind wartungsfrei und enthalten keine austauschbaren Komponenten.

Die Betriebstemperatur sollte innerhalb der typischen Datacenter-Parameter von 0°C bis 70°C liegen. Extreme Temperaturschwankungen können zu thermischem Stress in den elektronischen Komponenten führen und die Übertragungsqualität beeinträchtigen. Eine gleichmäßige Klimatisierung der Rack-Umgebung trägt zur Maximierung der Betriebszeit bei.

Ideal für diese Einsatzbereiche

  • Kurzstreckenverbindungen in Racks: Die 1-Meter-Länge eignet sich optimal für direkte Verbindungen zwischen benachbarten Rack-Units, etwa zwischen Top-of-Rack-Switches und Servern in derselben Rack-Einheit
  • Server-zu-Storage-Verbindungen: Direkte 10-Gbit/s-Anbindung von Datenbankservern an Network Attached Storage (NAS) oder Storage Area Network (SAN) Controller mit minimaler Latenz
  • Uplink-Verbindungen für Access-Switches: Aggregation mehrerer 1-Gigabit-Ports zu einer 10-Gigabit-Uplink-Verbindung in hierarchischen Netzwerkdesigns
  • InfiniBand-Cluster-Interconnects: High-Performance-Computing-Anwendungen mit 40-Gbit/s-Aggregatdurchsatz für parallele Rechenanwendungen und wissenschaftliche Workloads
  • Virtualisierungs-Infrastrukturen: Anbindung von ESXi- oder Hyper-V-Hosts an zentrale Storage-Systeme mit der für Live-Migration erforderlichen Bandbreite

Häufige Fragen

Ist das Kabel mit allen SFP+-Geräten kompatibel?

Das AOC folgt dem SFF-8431-Standard für SFP+-Module und ist mit der überwiegenden Mehrheit der am Markt verfügbaren Switches, Server und Netzwerkkarten kompatibel. Als kompatible Alternative zum BLUEOPTICS Networks SFP-AOC-10G-1M kann es in bestehende Installationen integriert werden. Bei kritischen Anwendungen empfiehlt sich eine Kompatibilitätsprüfung mit der spezifischen Hardware-Kombination.

Kann das Kabel für Ethernet und InfiniBand gleichzeitig genutzt werden?

Nein, das AOC kann jeweils nur für ein Protokoll gleichzeitig verwendet werden. Die Protokollwahl erfolgt durch die angeschlossenen Geräte - für 10-Gigabit-Ethernet werden IEEE 802.3ae-konforme Geräte benötigt, für InfiniBand entsprechende HCA-Controller oder Switches. Ein Protokollwechsel erfordert das Umstecken auf entsprechende Hardware.

Welche Vorteile bietet AOC gegenüber Kupfer-DAC-Kabeln?

AOCs bieten vollständige galvanische Trennung und sind unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Interferenzen. Sie haben eine geringere Leistungsaufnahme und erzeugen weniger Abwärme als Kupferkabel gleicher Länge. Zusätzlich sind sie leichter und flexibler, was die Kabelführung in dichten Rack-Installationen erleichtert.

Wie erfolgt die Reinigung der optischen Stecker?

Die optischen Verbinder sollten nur mit speziellen Glasfaser-Reinigungsstiften oder fusselfreien Tüchern und Isopropanol gereinigt werden. Herkömmliche Reinigungsmittel oder Druckluft können die empfindlichen Optiken beschädigen. Bei sichtbaren Beschädigungen der Stirnflächen sollte das Kabel ausgetauscht werden, da eine Reparatur nicht möglich ist.

Unterstützt das Kabel Link Aggregation (LACP)?

Die Link Aggregation ist eine Funktion der angeschlossenen Netzwerkgeräte und wird vom AOC selbst transparent unterstützt. Das Kabel stellt lediglich die physikalische 10-Gbit/s-Verbindung bereit, während LACP-Verhandlungen und Load Balancing in den Switch- bzw. Server-Betriebssystemen implementiert sind.

Ist eine Verlängerung des 1-Meter-Kabels möglich?

AOCs sind als integrierte Systeme konzipiert und können nicht verlängert werden. Für größere Distanzen müssen separate SFP+-Transceiver mit entsprechenden Glasfaser-Patchkabeln oder AOCs mit längerer Kabellänge verwendet werden. Eine Kaskadierung mehrerer AOCs über SFP+-Switches ist technisch möglich, aber nicht empfehlenswert.

Allgemein

Hersteller
CBO GMBH
Herstellernummer
SFP-AOC-10G-1M-UQ-BO

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