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BlueOptics SFP-10G-RJ45-UQ-BO Netzwerk-Transceiver-Modul Kupfer 10000 Mbit/s SFP+

Kabel & Adapter

CBO BlueOptics SFP+ BO08J78S6 | 10G Kupfer Transceiver | RJ45

Herstellernummer: SFP-10G-RJ45-UQ-BO

74,00 € zzgl. MwSt. 74,00 €
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Das BlueOptics SFP-10G-RJ45-UQ-BO ist ein 10-Gigabit-Ethernet-Transceiver-Modul im SFP+-Format, das speziell für die Übertragung hochperformanter Netzwerkverbindungen über Kupferleitungen entwickelt wurde. Der von CBO GmbH unter der BlueOptics Networks-Marke vertriebene Transceiver richtet sich an Systemintegratoren, Netzwerkadministratoren und IT-Verantwortliche, die kostengünstige 10-GbE-Verbindungen in bestehende Infrastrukturen integrieren möchten. Mit seiner Übertragungsreichweite von bis zu 30 Metern über Kupferkabel und der vollständigen SFP+-Kompatibilität bietet das Modul eine pragmatische Alternative zu teureren Glasfaser-Lösungen für kurze bis mittlere Distanzen.

Technische Spezifikationen und Übertragungsleistung

Das SFP-10G-RJ45-UQ-BO arbeitet mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 10.000 Mbit/s (10 Gigabit Ethernet) und nutzt dabei das bewährte SFP+-Interface. Diese Übertragungsgeschwindigkeit entspricht dem IEEE 802.3an-Standard für 10GBASE-T und ermöglicht theoretisch eine zehnfach höhere Bandbreite im Vergleich zu herkömmlichen Gigabit-Ethernet-Verbindungen. Laut Hersteller beträgt die maximale Übertragungsdistanz 30 Meter über strukturierte Verkabelung nach Cat6a oder Cat7-Standard.

Die Kupfer-basierte Übertragungstechnologie macht diesen Transceiver besonders interessant für Umgebungen, in denen bereits eine hochwertige Twisted-Pair-Verkabelung installiert ist. Im Gegensatz zu Glasfaser-SFP+-Modulen entfallen die Kosten für optische Kabel und Reinigungsaufwand, was die Gesamtbetriebskosten (TCO) deutlich reduziert. Die Auto MDI/MDI-X-Funktion sorgt dabei für eine automatische Erkennung und Anpassung der Kabelkonfiguration, wodurch sowohl Standard- als auch gekreuzte Ethernet-Kabel verwendet werden können.

Besonders hervorzuheben ist die integrierte Digitale Diagnose-Überwachung (DDM), die auch als Digital Optical Monitoring (DOM) bezeichnet wird. Diese Funktion ermöglicht es Netzwerkmanagement-Systemen, wichtige Parameter wie Temperatur, Spannung und Übertragungsqualität in Echtzeit zu überwachen. Für professionelle Netzwerkumgebungen ist dies ein kritisches Feature, da es proaktive Wartung und Fehlerbehebung ermöglicht, bevor es zu Ausfällen kommt.

Kompatibilität und Hot-Plug-Funktionalität

Der BlueOptics-Transceiver folgt dem Multi-Source Agreement (MSA) für SFP+-Module und ist daher mit einer Vielzahl von Netzwerk-Switches, Routern und Netzwerkkarten kompatibel. Das standardisierte SFP+-Design gewährleistet die Interoperabilität mit Geräten führender Hersteller wie Cisco, HPE, Dell, Juniper, Arista und vielen anderen. Die Hot-Plug-Unterstützung ermöglicht den Austausch des Moduls im laufenden Betrieb, ohne dass das Host-System heruntergefahren werden muss – ein entscheidender Vorteil für geschäftskritische Anwendungen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen.

Die Ethernet/LAN-Kompatibilität stellt sicher, dass das Modul nahtlos in bestehende IP-basierte Netzwerkinfrastrukturen integriert werden kann. Dies macht es zu einer idealen Lösung für Datacenter-Upgrades, bei denen die Übertragungsgeschwindigkeit von 1 GbE auf 10 GbE erhöht werden soll, ohne die gesamte Netzwerkarchitektur ändern zu müssen. Systemadministratoren können so schrittweise Migrationen durchführen und dabei die vorhandenen Cat6a/Cat7-Kabelinstallationen weiter nutzen.

Mechanische Eigenschaften und Gehäusedesign

Das Transceiver-Modul ist in einem robusten Metallgehäuse untergebracht, das optimale elektromagnetische Abschirmung (EMI) und mechanische Stabilität gewährleistet. Die Metallkonstruktion bietet deutliche Vorteile gegenüber Kunststoffgehäusen, insbesondere in Bezug auf Wärmeableitung und langfristige Zuverlässigkeit. In dicht gepackten Switch-Umgebungen, wo viele SFP+-Ports nebeneinander betrieben werden, ist eine effiziente Wärmeabfuhr entscheidend für die Aufrechterhaltung der Übertragungsqualität und die Vermeidung thermisch bedingter Ausfälle.

Die kompakten Abmessungen entsprechen dem SFP+-Standard und ermöglichen eine hohe Portdichte in modernen Netzwerk-Switches. Dies ist besonders relevant für Datacenter und Serverräume, wo der verfügbare Rack-Platz optimal genutzt werden muss. Das standardisierte Formfaktor-Design gewährleistet zudem die mechanische Kompatibilität mit allen SFP+-Cages und -Buchsen auf dem Markt.

Betriebsbedingungen und Umweltanforderungen

Laut Hersteller operiert das SFP-10G-RJ45-UQ-BO in einem Betriebstemperaturbereich von 0 bis 70 °C, was den kommerziellen Temperaturspezifikationen entspricht. Dieser Bereich deckt die meisten klimatisierten Datacenter- und Büroumgebungen ab, kann jedoch für extreme Industrieumgebungen oder nicht-klimatisierte Außeninstallationen möglicherweise nicht ausreichend sein. Für solche Szenarien wären Industrial-Grade-Varianten mit erweitertem Temperaturbereich erforderlich.

Die RoHS-Konformitätsbescheinigung bestätigt, dass das Produkt den europäischen Richtlinien zur Beschränkung gefährlicher Stoffe entspricht. Dies ist nicht nur für die Compliance in europäischen Märkten wichtig, sondern auch ein Indikator für umweltbewusstes Design und nachhaltige Fertigung. Für Unternehmen mit strengen Umwelt- und Nachhaltigkeitsrichtlinien ist dies ein relevanter Beschaffungsfaktor.

Kosteneffizienz und Total Cost of Ownership

Kupfer-basierte 10-Gigabit-Transceiver wie das SFP-10G-RJ45-UQ-BO bieten signifikante Kostenvorteile gegenüber optischen Alternativen, insbesondere für kurze Übertragungsdistanzen bis 30 Meter. Die Verwendung bereits vorhandener strukturierter Verkabelung eliminiert die Notwendigkeit für teure Glasfaserkabel und reduziert gleichzeitig die Komplexität der Installation. Wartungstechniker benötigen keine speziellen Glasfaser-Reinigungsgeräte oder optischen Leistungsmesser, was die operativen Kosten weiter senkt.

Die Energieeffizienz von 10GBASE-T-Transceivern hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, wobei moderne Module wie dieses oft mit Power-Management-Features ausgestattet sind, die den Stromverbrauch bei geringer Auslastung reduzieren. Dies ist besonders relevant in großen Deployments mit hunderten oder tausenden von Ports, wo sich selbst kleine Einsparungen pro Port zu erheblichen Reduzierungen der Gesamtbetriebskosten summieren.

Ideal für diese Einsatzbereiche

  • Datacenter-Upgrades und Server-Vernetzung: Perfekt geeignet für die Migration von 1-GbE auf 10-GbE in Serverräumen, wo die Übertragungsdistanzen typischerweise unter 30 Metern liegen und bereits Cat6a/Cat7-Verkabelung vorhanden ist.
  • Campus-Netzwerk-Backbones: Ideal für Verbindungen zwischen Gebäude-Switches und Core-Routern in Unternehmensnetzen, wo kostengünstige 10-Gigabit-Verbindungen über strukturierte Verkabelung realisiert werden sollen.
  • Storage Area Networks (SAN): Geeignet für iSCSI-basierte Storage-Verbindungen, wo hohe Bandbreite und niedrige Latenz für die Anbindung von NAS-Systemen und Storage-Arrays erforderlich sind.
  • Video-Streaming und Broadcast-Umgebungen: Optimal für professionelle AV-Installationen, wo unkomprimierte 4K/8K-Videostreams über IP-Netzwerke übertragen werden müssen.
  • Virtualisierungsumgebungen: Unterstützt die hohen Netzwerkanforderungen von VMware vSphere, Microsoft Hyper-V und anderen Hypervisor-Plattformen, wo mehrere virtuelle Maschinen sich die verfügbare Netzwerkbandbreite teilen.

Häufige Fragen

Welche Kabeltypen sind für die 30-Meter-Reichweite erforderlich?

Für die maximale Übertragungsdistanz von 30 Metern sind Kabel der Kategorie Cat6a oder höher (Cat7, Cat7a, Cat8) erforderlich. Cat6-Kabel können die 10-Gigabit-Übertragung nur bis zu einer Distanz von etwa 55 Metern unterstützen, wobei die Qualität der Kabelinstallation und Umgebungsfaktoren die tatsächliche Reichweite beeinflussen können.

Ist das Modul mit allen SFP+-kompatiblen Switches verwendbar?

Ja, das BlueOptics SFP-10G-RJ45-UQ-BO folgt dem Multi-Source Agreement (MSA) für SFP+-Module und ist daher mit den meisten SFP+-fähigen Switches, Routern und Netzwerkkarten kompatibel. Die Hot-Plug-Unterstützung ermöglicht dabei den Austausch im laufenden Betrieb.

Welche Überwachungsfunktionen bietet die DDM-Funktion?

Die Digitale Diagnose-Überwachung (DDM) ermöglicht die Echtzeitüberwachung verschiedener Betriebsparameter wie Temperatur, Versorgungsspannung und Übertragungsqualität. Diese Daten können über SNMP oder andere Netzwerkmanagement-Protokolle ausgelesen werden, um proaktive Wartung und Fehlerbehebung zu ermöglichen.

Wie unterscheidet sich dieses Modul von Glasfaser-SFP+-Transceivern?

Der Hauptunterschied liegt im Übertragungsmedium: Dieses Modul nutzt Kupferkabel (RJ45), während Glasfaser-Module optische Kabel erfordern. Kupfer-Module sind kostengünstiger und einfacher zu installieren, haben jedoch eine begrenzte Reichweite (30m vs. mehrere Kilometer bei Glasfaser) und einen höheren Stromverbrauch.

Benötigt das Modul spezielle Konfiguration oder Treiber?

Nein, als standardkonformes SFP+-Modul erfordert es keine speziellen Treiber oder Konfigurationsschritte. Es wird automatisch vom Host-System erkannt und kann sofort verwendet werden. Die Auto MDI/MDI-X-Funktion sorgt zusätzlich für automatische Anpassung an verschiedene Kabeltypen.

Ist das Modul für den Dauerbetrieb in Datacenter-Umgebungen geeignet?

Ja, das Metallgehäuse und der kommerzielle Betriebstemperaturbereich von 0-70°C machen es für den Dauerbetrieb in klimatisierten Datacenter-Umgebungen geeignet. Die RoHS-Konformität und die integrierte Temperaturüberwachung via DDM unterstützen den zuverlässigen Langzeitbetrieb.

Allgemein

Hersteller
CBO GMBH
Herstellernummer
SFP-10G-RJ45-UQ-BO

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