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BlueOptics UACC-OM-SM-1G-S-1310-BO Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik SFP

Kabel & Adapter

CBO BlueOptics SFP Transceiver | 1000BASE 1310nm | 3km Reichweite

Herstellernummer: UACC-OM-SM-1G-S-1310-BO

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BlueOptics SFP-Transceiver für Single-Mode Glasfaser: Professionelle Netzwerktechnik mit 1G-Ethernet und 3 km Reichweite

Der BlueOptics UACC-OM-SM-1G-S-1310-BO ist ein Single-Mode SFP-Transceiver-Modul, das für die professionelle Glasfaser-Vernetzung in Unternehmensumgebungen und Rechenzentren entwickelt wurde. Das kompakte Modul überbrückt Distanzen von bis zu 3.000 Metern über Single-Mode-Glasfaser und arbeitet mit 1310 nm Sendefrequenz sowie 1550 nm Empfangsfrequenz. Mit seinem robusten Design und der Unterstützung für 1000BASE-Ethernet stellt es eine zuverlässige Lösung für anspruchsvolle Netzwerkinfrastrukturen dar, die hohe Reichweiten und störungsfreie Datenübertragung erfordern.

Glasfaser-Technologie und Übertragungsleistung

Das BlueOptics-Transceiver-Modul nutzt Single-Mode-Glasfasertechnologie für die Datenübertragung, was entscheidende Vorteile gegenüber Multimode-Lösungen bietet. Single-Mode-Fasern haben einen deutlich kleineren Kerndurchmesser (typisch 9 µm) als Multimode-Fasern, wodurch sie praktisch dispersionsfrei arbeiten und deutlich größere Distanzen überbrücken können. Die maximale Übertragungsstrecke von 3.000 Metern macht dieses Modul ideal für Campus-Netzwerke, Verbindungen zwischen Gebäuden oder innerhalb großer Industrieanlagen.

Die verwendeten Wellenlängen von 1310 nm für die Sendung und 1550 nm für den Empfang entsprechen den ITU-T-Standards für Single-Mode-Glasfaser und gewährleisten optimale Signalqualität über die gesamte Übertragungsstrecke. Diese bidirektionale Kommunikation über eine einzige Faser (BiDi-Technologie) reduziert den Verkabelungsaufwand erheblich und macht das System besonders kosteneffizient bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Die 1000BASE-Ethernet-Unterstützung liefert dabei die volle Gigabit-Bandbreite mit 1.000 Mbit/s in beide Richtungen.

Ein wichtiger Aspekt für Netzwerkplaner ist die Kompatibilität mit Standard-SFP-Ports. Das Modul arbeitet nach dem SFP-Standard (Small Form-factor Pluggable) und ist damit mit praktisch allen modernen Switches, Routern und Medienkonvertern kompatibel, die über entsprechende SFP-Steckplätze verfügen. Die Hot-Swap-Fähigkeit ermöglicht den Austausch im laufenden Betrieb, ohne dass Netzwerkunterbrechungen entstehen.

Bauform und mechanische Eigenschaften

Mit einem Gewicht von nur 20 Gramm gehört der BlueOptics UACC-OM-SM-1G-S-1310-BO zu den kompakten SFP-Transceivern am Markt. Das geringe Gewicht ist besonders in dicht bestückten Switches relevant, wo viele Module gleichzeitig eingesetzt werden und sich das Gesamtgewicht auf die Rack-Statik auswirken kann. Die Aluminium-Bauweise sorgt nicht nur für eine effektive Wärmeableitung, sondern auch für die nötige mechanische Stabilität und EMV-Abschirmung.

Die Standard-SFP-Abmessungen gewährleisten die Kompatibilität mit allen gängigen Netzwerkgeräten. Der Formfaktor folgt dabei den IEEE 802.3z- und SFF-8472-Spezifikationen, was eine universelle Einsetzbarkeit in Multi-Vendor-Umgebungen sicherstellt. Das robuste Gehäusedesign schützt die empfindliche Optik vor Umwelteinflüssen und mechanischen Belastungen während der Installation und im Betrieb.

Besonders praktisch ist die einfache Handhabung: Das Modul wird ohne Werkzeug in den SFP-Port eingesteckt und rastet automatisch ein. Ein seitlicher Auswurfhebel ermöglicht die werkzeuglose Entfernung, was bei Wartungsarbeiten oder Rekonfigurationen Zeit spart. Die standardisierte LC-Duplex-Schnittstelle für die Glasfaseranbindung ist weit verbreitet und vereinfacht die Verkabelung erheblich.

Betriebsbedingungen und Zuverlässigkeit

Der erweiterte Betriebstemperaturbereich von 0°C bis 70°C qualifiziert das BlueOptics-Modul für den Einsatz in unterschiedlichsten Umgebungen. Diese Spezifikation übertrifft die Standard-Büroumgebung deutlich und ermöglicht den Betrieb in Serverschränken, Industrieumgebungen oder teilweise klimatisierten Technikräumen. Gerade in Rechenzentren, wo die Umgebungstemperatur durch die hohe Gerätedichte ansteigen kann, ist diese thermische Robustheit ein entscheidender Vorteil.

Die Aluminium-Konstruktion trägt aktiv zur Wärmeableitung bei und verhindert thermische Hotspots, die die Lebensdauer der optischen Komponenten verkürzen könnten. Im Dauerbetrieb rund um die Uhr, wie er in professionellen Netzwerkumgebungen üblich ist, gewährleistet das Modul stabile Übertragungsparameter über Jahre hinweg. Die optischen Komponenten sind für mindestens 100.000 Betriebsstunden ausgelegt, was bei 24/7-Betrieb einer Lebensdauer von über 11 Jahren entspricht.

Für kritische Anwendungen ist auch die niedrige Bit-Error-Rate (BER) relevant, die bei optischen Transceivern deutlich besser ist als bei kupferbasierten Lösungen. Single-Mode-Glasfaser ist praktisch immun gegen elektromagnetische Störungen, was in industriellen Umgebungen mit starken elektrischen Feldern oder in der Nähe von Hochfrequenzquellen entscheidend sein kann.

Netzwerk-Integration und Kompatibilität

Das BlueOptics SFP-Modul integriert sich nahtlos in bestehende Netzwerkinfrastrukturen und unterstützt alle gängigen Netzwerkprotokolle auf Layer 1 und Layer 2. Die 1000BASE-LX/LH-Kompatibilität stellt sicher, dass das Modul mit Standard-Gigabit-Ethernet-Implementierungen zusammenarbeitet, unabhängig vom Hersteller der aktiven Netzwerkkomponenten. Diese Vendor-Neutralität ist besonders in gemischten IT-Landschaften wichtig, wo Geräte verschiedener Hersteller koexistieren müssen.

In modernen Software-Defined Networks (SDN) arbeitet das Modul transparent auf der physikalischen Ebene und beeinflusst die darüberliegenden Protokollschichten nicht. VLAN-Tagging, Quality of Service (QoS) und andere erweiterte Ethernet-Features werden vollständig unterstützt, da sie auf höheren Protokollschichten implementiert sind. Die niedrige Latenz der optischen Übertragung ist besonders für zeitkritische Anwendungen wie VoIP, Videokonferenzen oder industrielle Steuerungssysteme vorteilhaft.

Für Netzwerk-Monitoring und -Management unterstützt das Modul die standardisierten SNMP-MIBs für SFP-Module, wodurch zentrale Überwachungssysteme wichtige Betriebsparameter wie Sendeleistung, Empfangspegel und Temperatur auslesen können. Diese Telemetrie-Daten ermöglichen proaktive Wartung und frühzeitige Erkennung von Degradationen in der Übertragungsqualität.

Installation und Verkabelung

Die Installation des BlueOptics SFP-Moduls folgt bewährten Standards und erfordert keine speziellen Werkzeuge oder Kenntnisse über die interne Funktionsweise. Vor der Installation sollte jedoch sichergestellt werden, dass sowohl das Transceiver-Modul als auch die Netzwerkgeräte ausgeschaltet oder zumindest der entsprechende Port deaktiviert ist, um Schäden durch elektrostatische Entladung zu vermeiden. Das Modul wird einfach in den SFP-Port eingeschoben, bis es hörbar einrastet.

Bei der Glasfaser-Verkabelung ist besondere Sorgfalt erforderlich, da Single-Mode-Fasern sehr empfindlich gegenüber Verunreinigungen und mechanischen Belastungen sind. Die LC-Stecker müssen vor dem Anschluss mit speziellen Reinigungstüchern gesäubert werden, um optimale Signalqualität zu gewährleisten. Der typische Einfügedämpfung von LC-Steckern liegt bei etwa 0,2 dB, was bei der Link-Budget-Berechnung berücksichtigt werden muss.

Für die 3-km-Übertragungsstrecke ist eine Dämpfungsberechnung erforderlich: Single-Mode-Glasfaser bei 1310 nm hat typisch 0,35 dB/km Dämpfung, hinzu kommen die Steckerverluste und eventuell vorhandene Spleißstellen. Bei optimaler Installation bleibt ausreichend Link-Budget für zukünftige Erweiterungen oder altersbedingte Degradation der Glasfaser. Die Verwendung hochwertiger Patchkabel und die Vermeidung von engen Biegeradien (< 30 mm) sind für die langfristige Zuverlässigkeit entscheidend.

Ideal für diese Einsatzbereiche

Campus-Netzwerke und Gebäudevernetzung: Die 3-km-Reichweite macht das Modul ideal für die Verbindung von Gebäuden innerhalb großer Firmengelände, Universitäten oder Industrieanlagen. Single-Mode-Glasfaser ist dabei die kostengünstigste Lösung für Distanzen über 550 Meter, wo Multimode-Fasern an ihre physikalischen Grenzen stoßen.

Rechenzentrum-Interconnects: Für die Verbindung zwischen verschiedenen Rechenzentren oder zwischen Core- und Distribution-Layern innerhalb größerer Datacenter bietet das Modul die nötige Reichweite und Bandbreite. Die EMV-Immunität von Glasfaser ist in der elektrisch störenden Umgebung von Rechenzentren ein deutlicher Vorteil gegenüber Kupferlösungen.

Industrielle Netzwerke: In Produktionsumgebungen mit großen Hallenkomplexen oder Outdoor-Installationen ermöglicht die robuste Bauweise und der erweiterte Temperaturbereich zuverlässige Datenübertragung. Die Glasfaser-Technologie ist unempfindlich gegen elektromagnetische Interferenzen von Schweißgeräten, Motoren oder anderen industriellen Störquellen.

Service-Provider-Anwendungen: Für kleinere Internetanbieter oder Carrier, die Ethernet-Services über mittlere Distanzen anbieten, stellt das Modul eine kostengünstige Alternative zu teureren 10G-Lösungen dar, wenn 1-Gigabit-Bandbreite ausreichend ist.

Broadcast- und Medienanwendungen: In Rundfunkanstalten oder Medienproduktionen, wo unkomprimierte Video-Streams zwischen verschiedenen Gebäudeteilen übertragen werden müssen, bietet die deterministische Latenz von Glasfaser entscheidende Vorteile für zeitkritische Anwendungen.

Häufige Fragen

Ist das Modul mit SFP+-Ports kompatibel?

Ja, das BlueOptics SFP-Modul ist rückwärtskompatibel zu SFP+-Ports und kann in 10-Gigabit-SFP+-Steckplätzen betrieben werden. Dabei wird jedoch nur die 1-Gigabit-Geschwindigkeit erreicht, nicht die volle 10-Gigabit-Kapazität des Ports. Die meisten modernen Switches erkennen automatisch die Geschwindigkeit und konfigurieren den Port entsprechend.

Welche Glasfaser-Typen werden unterstützt?

Das Modul ist für Single-Mode-Glasfaser (SMF) nach ITU-T G.652 ausgelegt, der weltweit gebräuchlichste Standard für Single-Mode-Fasern. Es arbeitet mit OS1- und OS2-Kabeln, wobei OS2 für Außeninstallationen und OS1 für Innenverkabelung optimiert ist. Multimode-Glasfaser (OM1-OM5) wird nicht unterstützt, da die Wellenlängen und optischen Parameter speziell für Single-Mode ausgelegt sind.

Kann ich das Modul im laufenden Betrieb tauschen?

Ja, SFP-Module sind für Hot-Swap-Betrieb konzipiert und können im laufenden System gewechselt werden. Es wird jedoch empfohlen, den entsprechenden Port vorher administrativ zu deaktivieren, um Fehlermeldungen oder kurze Netzwerkunterbrechungen zu vermeiden. Nach dem Einsetzen erkennen die meisten Geräte das neue Modul automatisch und aktivieren den Port wieder.

Welche maximale Dämpfung verträgt das Modul?

Laut Hersteller unterstützt das Modul Übertragungsstrecken bis 3.000 Meter über Standard-Single-Mode-Glasfaser. Die genauen Spezifikationen für die maximal zulässige Dämpfung (Link-Budget) sind in den technischen Daten des Moduls spezifiziert, die beim Hersteller verfügbar sind. Für längere Distanzen oder höhere Dämpfungswerte sollten entsprechende Verstärkermodule oder höherwertige Long-Reach-Transceiver eingesetzt werden.

Ist eine spezielle Konfiguration am Switch erforderlich?

In der Regel ist keine spezielle Konfiguration erforderlich, da das Modul standardkonform arbeitet und automatisch erkannt wird. Die meisten modernen Switches führen eine automatische Geschwindigkeits- und Duplex-Aushandlung durch. Bei älteren Geräten oder speziellen Anwendungen kann es notwendig sein, die Port-Geschwindigkeit manuell auf 1000 Mbit/s zu setzen und Auto-Negotiation zu deaktivieren.

Wie lange ist die Garantie und Lebensdauer des Moduls?

Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Die Lebensdauer von SFP-Transceivern wird typischerweise in Betriebsstunden angegeben und liegt bei hochwertigen Modulen meist bei 100.000 Stunden oder mehr. Für genaue Garantiebedingungen und Lebensdauer-Spezifikationen kontaktieren Sie bitte den Hersteller CBO GmbH oder den autorisierten Fachhandel.

Allgemein

Hersteller
CBO GMBH
Herstellernummer
UACC-OM-SM-1G-S-1310-BO

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