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Lanview MO-UDC-2 InfiniBand/Glasfaserkabel 2 m SFP+ Schwarz

Kabel & Adapter

EET MICROOPTICS SFP+ DAC | 10GBase 2m Direktkabel | 10 Gbps

Herstellernummer: MO-UDC-2

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MICROOPTICS SFP+ DAC: Direkte 10-Gigabit-Verbindungen für moderne Netzwerk-Infrastrukturen

Das MICROOPTICS SFP+ DAC 10Gb/s mit 2 Meter Länge ist ein passives Direktanschlusskabel, das speziell für die direkte Verbindung zwischen SFP+-kompatiblen Netzwerkgeräten entwickelt wurde. Als Alternative zu separaten SFP+-Modulen und Glasfaserkabeln bietet dieses DAC (Direct Attach Cable) eine kostengünstige und energieeffiziente Lösung für kurze Distanzen in Rechenzentren und professionellen Netzwerkumgebungen. Mit seiner Ubiquiti UDC-2 Kompatibilität und der Unterstützung für 10-Gigabit-Übertragungsraten richtet sich das Kabel an Systemintegratoren, IT-Administratoren und Unternehmen, die ihre Switch-to-Switch- oder Switch-to-Server-Verbindungen kosteneffizient ausbauen möchten.

10-Gigabit-Performance und Übertragungstechnik

Das MICROOPTICS SFP+ DAC basiert auf der bewährten 10GBase-Direktanschlusstechnik und ermöglicht Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde über beide Richtungen. Diese symmetrische Bandbreite entspricht der Leistung dedizierter SFP+-Module, erreicht aber deutlich niedrigere Anschaffungskosten und einen geringeren Energieverbrauch. Die passive Bauweise bedeutet, dass das Kabel keine externe Stromversorgung benötigt und die gesamte Signalverstärkung von den angeschlossenen Geräten übernommen wird.

Im Gegensatz zu aktiven Kupfer-DACs oder Glasfaserlösungen arbeitet die passive Technologie besonders energieeffizient bei kurzen Distanzen. Das 2-Meter-Format positioniert das Kabel ideal für Rack-to-Rack-Verbindungen oder die Anbindung von Servern an Top-of-Rack-Switches. Die 10-Gigabit-Kapazität reicht für anspruchsvolle Anwendungen wie Virtualisierungs-Cluster, Storage-Area-Networks oder High-Performance-Computing-Umgebungen, wo konsistente niedrige Latenzen und hohe Durchsatzraten erforderlich sind.

Die Signalintegrität wird durch die präzise Fertigung der Kupferleiter und die abgestimmte Impedanz gewährleistet. Bei der 2-Meter-Länge arbeitet das passive Design noch zuverlässig ohne zusätzliche Signalaufbereitung, was die Komplexität der Installation reduziert und Fehlerquellen eliminiert. Für längere Distanzen über 3 Meter wären aktive DACs oder Glasfaserverbindungen erforderlich, aber im typischen Rack-Umfeld bietet die passive 2-Meter-Variante die optimale Balance aus Leistung und Wirtschaftlichkeit.

SFP+-Konnektivität und Gerätekompatibilität

Die beidseitigen SFP+-Stecker (Small Form-factor Pluggable Plus) entsprechen dem IEEE-Standard und sind mit einer breiten Palette von Netzwerkgeräten kompatibel. Die mechanische und elektrische Ausführung folgt den MSA (Multi-Source Agreement) Spezifikationen, wodurch das Kabel herstellerübergreifend in Switches, Routern und Netzwerkkarten verschiedener Anbieter eingesetzt werden kann. Die Hot-Swap-Fähigkeit der SFP+-Schnittstelle ermöglicht das Verbinden und Trennen des Kabels im laufenden Betrieb ohne Unterbrechung der Netzwerkfunktionen.

Besonders relevant ist die explizite Kompatibilität mit Ubiquiti-Geräten, da das Kabel als gleichwertiges Ersatzteil für die Ubiquiti UDC-2 Teilenummer fungiert. Dies macht es zur kosteneffizienten Alternative für UniFi-Switches, EdgeSwitches und andere Ubiquiti-Infrastrukturprodukte, ohne Kompromisse bei der Leistung oder Zuverlässigkeit eingehen zu müssen. Die Kompatibilität erstreckt sich auch auf andere Hersteller wie Cisco, HPE, Dell, Juniper oder Mikrotik, sofern diese SFP+-Ports nach Standard implementiert haben.

Die Gold-beschichteten Kontakte der SFP+-Stecker gewährleisten eine korrosionsbeständige und dauerhaft zuverlässige Verbindung. Das Design mit Zugentlastung an beiden Enden minimiert mechanische Belastungen auf die empfindlichen Steckerverbindungen, was besonders in dicht belegten Racks wichtig ist. Die kompakte Bauform der SFP+-Stecker ermöglicht auch bei hoher Port-Dichte eine problemlose Installation ohne Behinderung benachbarter Anschlüsse.

Konstruktion und Materialeigenschaften

Mit einem Gewicht von nur 16 Gramm zeigt das MICROOPTICS DAC eine optimierte Konstruktion, die mechanische Belastungen der SFP+-Ports minimiert. Die schwarze Ummantelung aus hochwertigen Polymeren bietet Schutz gegen mechanische Beanspruchung und elektromagnetische Störungen, während sie gleichzeitig flexibel genug für die Installation in engen Rack-Umgebungen bleibt. Die Kabelführung ist so ausgelegt, dass auch bei mehrfachen Biegungen die elektrischen Eigenschaften stabil bleiben.

Die RoHS-Konformität bestätigt, dass bei der Fertigung auf schädliche Substanzen wie Blei, Quecksilber oder Cadmium verzichtet wurde. Dies ist nicht nur umweltrechtlich relevant, sondern auch für Unternehmen wichtig, die ihre Lieferkette auf Nachhaltigkeitskriterien ausrichten. Die Materialauswahl berücksichtigt sowohl die elektrischen Anforderungen der 10-Gigabit-Übertragung als auch die Langlebigkeit im professionellen Dauerbetrieb.

Die Kupferleiter sind für die charakteristische Impedanz von 100 Ohm ausgelegt, die für 10GBase-CR-Übertragungen spezifiziert ist. Die differentielle Signalführung mit Twisted-Pair-Struktur minimiert Crosstalk zwischen den Adernpaaren und reduziert die Empfindlichkeit gegenüber externen Störquellen. Die präzise Fertigung gewährleistet, dass die elektrischen Parameter über die gesamte Kabellänge konstant bleiben, was für die Signalqualität bei 10-Gigabit-Geschwindigkeiten entscheidend ist.

Installation und Anschlussmöglichkeiten

Die Installation des MICROOPTICS DAC gestaltet sich denkbar einfach: Die SFP+-Stecker werden direkt in die entsprechenden Ports der Netzwerkgeräte eingesteckt, ohne dass separate Transceiver-Module erforderlich wären. Der charakteristische Klick-Mechanismus bestätigt die korrekte Verriegelung, während die seitlichen Release-Hebel ein sauberes Entfernen ermöglichen. Diese Plug-and-Play-Eigenschaft reduziert Installationszeit und -kosten erheblich gegenüber modularen Glasfaserlösungen.

Die 2-Meter-Länge prädestiniert das Kabel für typische Rack-Szenarien: Verbindung zwischen benachbarten Racks, Anbindung von Servern an Top-of-Rack-Switches oder Uplink-Verbindungen zwischen Access- und Distribution-Switches. In 42HE-Racks reicht die Länge problemlos vom untersten bis zum obersten Switch, während in Doppelrack-Konfigurationen auch rack-übergreifende Verbindungen möglich sind. Die flexible Kabelführung ermöglicht saubere Verlegung auch in dicht belegten Umgebungen.

Für das Kabelmanagement bietet sich die Nutzung von Kabelführungen und Kabelbindern an, um die Übersichtlichkeit im Rack zu wahren. Das geringe Gewicht von 16 Gramm bedeutet, dass selbst bei höherer Stückzahl keine problematische mechanische Belastung der SFP+-Ports entsteht. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass passive DACs bei Längen über 3 Meter an ihre physikalischen Grenzen stoßen – für längere Distanzen wären aktive DACs oder Glasfaserverbindungen die bessere Wahl.

Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit

Der passive Ansatz des MICROOPTICS DAC bietet erhebliche Energieeinsparungen gegenüber Lösungen mit separaten SFP+-Transceivern. Während jedes SFP+-Modul typischerweise 1-2 Watt Leistung aufnimmt, verbraucht das passive Kabel selbst keine Energie. Bei einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung entspricht dies einer Einsparung von 2-4 Watt pro Link, was in größeren Installationen zu messbaren Reduktionen der Betriebskosten führt. Die geringere Wärmeentwicklung reduziert zudem den Kühlungsbedarf in Rechenzentren.

Die Anschaffungskosten fallen deutlich niedriger aus als bei der Kombination aus zwei SFP+-Modulen plus Glasfaserkabel. Besonders bei kurzen Distanzen bis 3 Meter bieten passive DACs das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, da die Kosteneinsparungen gegenüber modularen Lösungen erheblich sind, während die Performance identisch bleibt. Die direkte Konnektivität eliminiert zudem potentielle Fehlerquellen, die bei modularen Systemen durch lose Steckverbindungen oder defekte Transceiver entstehen können.

Die fünfjährige Herstellergarantie unterstreicht die Qualität und Langlebigkeit des Produkts. Diese Garantiedauer entspricht typischen Refresh-Zyklen in Unternehmensnetzwerken und bietet Planungssicherheit für längerfristige Investitionen. Die Wartungsfreiheit passiver DACs reduziert den operativen Aufwand gegenüber komplexeren aktiven Komponenten, da keine Überwachung von Transceiver-Temperaturen oder -Leistungswerten erforderlich ist.

Ideal für diese Einsatzbereiche

  • Switch-to-Switch-Verbindungen in Rechenzentren: Die 10-Gigabit-Kapazität und 2-Meter-Länge eignen sich perfekt für Uplink-Verbindungen zwischen Access- und Distribution-Switches oder für Stacking-Verbindungen in Switch-Clustern.
  • Server-Anbindung an Top-of-Rack-Switches: Direkte Verbindung von Servern mit 10GbE-Netzwerkkarten an Rack-Switches, besonders in virtualisierten Umgebungen mit hohen Bandbreitenanforderungen.
  • Storage-Area-Network-Verbindungen: Anbindung von NAS-Systemen oder Storage-Appliances an das Netzwerk-Backbone für schnelle Datenübertragung und Backup-Operationen.
  • Ubiquiti UniFi-Installationen: Kostengünstige Alternative zu originalen Ubiquiti-DACs für den Ausbau von UniFi-Switches und EdgeSwitches in Unternehmens- und Campus-Netzwerken.
  • High-Performance-Computing-Cluster: Verbindung zwischen Computing-Nodes oder zu zentralen Switches in HPC-Umgebungen, wo niedrige Latenzen und hohe Bandbreiten kritisch sind.

Häufige Fragen

Ist das MICROOPTICS DAC mit allen SFP+-Geräten kompatibel?

Das Kabel folgt den IEEE-Standards für SFP+ und 10GBase-CR und ist daher mit der überwiegenden Mehrheit der SFP+-fähigen Switches, Router und Netzwerkkarten kompatibel. Die explizite Kompatibilität mit Ubiquiti UDC-2 wurde bestätigt. Bei proprietären Implementierungen einzelner Hersteller kann es in seltenen Fällen zu Inkompatibilitäten kommen, dies betrifft jedoch hauptsächlich sehr spezielle Enterprise-Umgebungen mit herstellerspezifischen Erweiterungen.

Warum passive statt aktive DAC-Technologie bei 2 Metern?

Passive DACs arbeiten bei Längen bis 3 Meter optimal ohne externe Stromversorgung und bieten dabei niedrigere Kosten, geringeren Energieverbrauch und höhere Zuverlässigkeit. Die Signalqualität ist bei 2 Metern noch vollständig ausreichend für 10-Gigabit-Übertragungen. Aktive DACs werden erst bei längeren Distanzen über 3 Meter oder bei besonders anspruchsvollen EMV-Umgebungen benötigt.

Kann das Kabel für 25G oder 40G-Verbindungen genutzt werden?

Nein, das MICROOPTICS DAC ist spezifisch für 10-Gigabit-Übertragungen über SFP+-Ports ausgelegt. Für höhere Geschwindigkeiten wie 25GbE (SFP28) oder 40GbE (QSFP+) sind entsprechend ausgelegte Kabel mit anderen Steckertypen erforderlich. Die elektrischen Eigenschaften und Steckerkonfiguration sind nicht für diese höheren Datenraten geeignet.

Welche maximale Übertragungsdistanz ist mit passiven DACs möglich?

Passive Kupfer-DACs arbeiten zuverlässig bis zu einer Länge von etwa 3 Metern. Das vorliegende 2-Meter-Kabel bietet noch optimale Signalqualität. Für längere Distanzen bis 7 Meter sind aktive DACs erforderlich, während bei noch größeren Entfernungen Glasfaserverbindungen mit entsprechenden SFP+-Transceivern die bessere Wahl darstellen.

Ist eine Hot-Swap-Installation möglich?

Ja, SFP+-Verbindungen sind grundsätzlich Hot-Swap-fähig und können im laufenden Betrieb gesteckt und getrennt werden. Dennoch wird empfohlen, bei kritischen Produktionssystemen die Verbindungen während Wartungsfenstern zu etablieren, um unbeabsichtigte Netzwerkunterbrechungen zu vermeiden. Die meisten modernen Switches erkennen die neue Verbindung automatisch und aktivieren den Port entsprechend.

Welche Umgebungstemperaturen sind für den Betrieb spezifiziert?

Hierzu liegen uns keine expliziten Herstellerangaben vor. Passive DACs arbeiten typischerweise in Standard-Rechenzentrumsumgebungen zwischen 0°C und 70°C problemlos, da sie keine aktiven Komponenten enthalten, die zusätzliche Wärme erzeugen. Für spezifische Umgebungsanforderungen sollten die detaillierten Datenblätter des Herstellers konsultiert werden.

Allgemein

Hersteller
EET
Herstellernummer
MO-UDC-2

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