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Brocade - SFP+-Transceiver-Modul - 32 GB Fibre Channel (LW), 16Gb Fibre Channel (LW), 8-Gbit-Fibre Channel (LW) - Fibre Channel - bis zu 10 km (Packung mit 8) - für ThinkSystem DB620S, DB630S

Kabel & Adapter

Lenovo Brocade SFP+ Transceiver | 32Gbps FC | 8er-Pack

Herstellernummer: 01KN799

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Lenovo DCG Brocade 32GB LWL SFP+ Transceiver — professioneller Fibre-Channel-Transceiver im 8er-Pack

Der Lenovo DCG Brocade 32GB LWL SFP+ Transceiver (01KN799) ist ein optisches SFP+-Transceiver-Modul für den Einsatz in unternehmenskritischen Fibre-Channel-SANs. Das Modul überbrückt laut Hersteller Distanzen von bis zu 10 Kilometern über Singlemode-Glasfaser und unterstützt alle drei aktuellen Fibre-Channel-Generationen: 32 Gbit/s, 16 Gbit/s und 8 Gbit/s. Es wird als 8er-Pack geliefert und ist ausdrücklich für die Lenovo-ThinkSystem-SAN-Switches DB620S und DB630S qualifiziert — ein wichtiges Detail für IT-Teams, die in zertifizierten Konfigurationen arbeiten.

Technologie & Übertragungsleistung: Was der 32G-Fibre-Channel-Transceiver leistet

Fibre Channel ist trotz der Verbreitung von Ethernet-basiertem iSCSI und NVMe-oF nach wie vor der Goldstandard für latenzarme, deterministische Speichernetzwerke in Rechenzentren. Der Lenovo DCG Brocade SFP+ Transceiver bedient genau diesen Markt: Er arbeitet mit dem 32-Gbit/s-Fibre-Channel-Standard (32GFC) und kann damit die doppelte Bandbreite einer 16G-FC-Verbindung bereitstellen.

Was das in der Praxis bedeutet: Während ein 16G-FC-Port theoretisch rund 1.600 MB/s überträgt, verdoppelt 32GFC diesen Wert auf rund 3.200 MB/s pro Kanal. Für All-Flash-Arrays und NVMe-basierte Storage-Systeme, die diese Bandbreite auch liefern können, ist der Wechsel auf 32G damit eine direkte, messbare Entlastung von Engpässen im SAN-Fabric.

Gleichzeitig ist der Transceiver abwärtskompatibel zu 16GFC und 8GFC. Das ist ein erheblicher praktischer Vorteil: In gemischten Umgebungen, in denen ältere HBAs oder Storage-Systeme noch mit 8G oder 16G betrieben werden, kann derselbe Transceiver im Switch eingesetzt werden, ohne dass ein separates Modul beschafft werden muss. Die Aushandlung der Verbindungsgeschwindigkeit erfolgt automatisch.

Langwellentechnologie (LW): Warum der Unterschied zu SWL entscheidend ist

Der Zusatz "LW" (Long Wave) ist kein Marketing-Begriff, sondern eine fundamentale technische Eigenschaft. LWL-Transceiver verwenden Laserlicht im 1310-nm-Wellenlängenbereich und sind für den Betrieb über Singlemode-Glasfaserkabel (SMF) ausgelegt — im Gegensatz zu Kurzwellen-Modulen (SWL/SW), die Multimode-Glasfaser (MMF) verwenden und typischerweise auf wenige hundert Meter begrenzt sind.

Laut Hersteller unterstützt dieses Modul Strecken von bis zu 10 Kilometern. Das macht es zur richtigen Wahl für:

  • Campus-weite SAN-Verbindungen zwischen Gebäuden oder über Campusgelände hinweg
  • Georedundante Rechenzentrumsverbindungen, bei denen ein primäres und ein DR-Standort über Glasfaser verbunden sind und sich in SAN-Reichweite befinden
  • Rechenzentren mit verteilten Racks, bei denen die physische Entfernung zwischen Switch und Host-Systemen kurze Wellenlängen ausschließt

Wer hingegen innerhalb desselben Rack-Raums oder auf kurzen Strecken bis wenige Meter verbindet und dabei Kosten sparen möchte, sollte prüfen, ob SWL-Varianten für den konkreten Einsatzzweck ausreichen. LWL-Transceiver sind teurer in der Anschaffung, bieten aber die nötige Reichweite für verteilte Infrastrukturen.

SFP+-Formfaktor: Standard, aber nicht beliebig tauschbar

Das Modul nutzt den weit verbreiteten SFP+-Formfaktor (Small Form-factor Pluggable Plus), der in FC-Switches, HBAs und Speichersystemen unterschiedlicher Hersteller verbaut wird. Physisch passen SFP+-Module in jeden kompatiblen Port.

Jedoch: Im professionellen Rechenzentrumsumfeld prüfen viele Switches aktiv die Herkunft eingesteckter Module. Lenovo-Switches der ThinkSystem-Linie erkennen und akzeptieren offiziell qualifizierte Transceiver. Das vorliegende Modul ist ausdrücklich für den ThinkSystem DB620S und DB630S qualifiziert — ein wichtiger Hinweis für IT-Einkäufer, die in garantierten Konfigurationen arbeiten und Support-Risiken durch "Third-Party-Optics" vermeiden wollen. Wer das Modul in einem anderen Switch einsetzen möchte, sollte vorab die Kompatibilitätsliste des jeweiligen Herstellers prüfen.

Kompatible Systeme: ThinkSystem DB620S und DB630S

Die Lenovo-ThinkSystem-SAN-Switches DB620S und DB630S sind Brocade-basierte Director-Class- bzw. Entry-Class-Switches, die für hochverfügbare Fibre-Channel-Fabrics in Unternehmensrechenzentren konzipiert sind. Beide Systeme sind auf den Betrieb mit 32G-FC-Modulen ausgelegt.

  • ThinkSystem DB620S: Ein kompakter 1U-SAN-Switch der Entry-Class, geeignet für kleinere bis mittelgroße SAN-Umgebungen, die 32G-FC-Konnektivität benötigen.
  • ThinkSystem DB630S: Ein leistungsfähigerer Director-Class-Switch für skalierbare, hochverfügbare SAN-Fabrics mit höherer Port-Dichte.

Wer eines dieser Systeme betreibt und seine SAN-Infrastruktur auf 32G migriert oder ausbaut, findet in diesem Transceiver-Pack die offiziell qualifizierte Lösung von Lenovo. Die Qualifizierung durch den Hersteller bedeutet konkret: Das Modul ist auf Interoperabilität, Firmware-Kompatibilität und thermisches Verhalten im jeweiligen Chassis getestet worden.

Das 8er-Pack: Wirtschaftlich und planungssicher

Der Transceiver wird als 8er-Pack (Packungsmenge: 8) geliefert. Alle angegebenen technischen Spezifikationen beziehen sich auf ein einzelnes Modul — das Paket enthält acht baugleiche Einheiten.

Das ist aus mehreren Gründen sinnvoll strukturiert:

  • Symmetrische Verbindungen: SAN-Verbindungen sind immer bidirektional — jede Verbindung zwischen Switch und Host oder Storage benötigt auf beiden Seiten ein Modul. Acht Module decken damit vier vollständige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ab, oder sie füllen einen kompakten Switch mit mehreren Ports in einem Beschaffungsschritt.
  • Rollout-Effizienz: Wer mehrere Hosts oder Storage-Systeme gleichzeitig an ein neues 32G-Fabric anbindet, kann den Bedarf mit einem einzigen Bestellvorgang decken, anstatt Module einzeln zu beschaffen.
  • Lagerhaltung für Hot-Spares: In hochverfügbaren Umgebungen empfiehlt es sich, Ersatz-Transceiver vorrätig zu halten. Das 8er-Pack erleichtert den Aufbau eines kleinen Lagerbestands zu attraktiveren Konditionen.

Einsatzbereiche: Für wen dieser Transceiver geeignet ist

Dieser SFP+-Transceiver ist ein spezialisiertes Infrastrukturkomponent — kein universelles Netzwerkprodukt. Die folgenden Einsatzbereiche ergeben sich direkt aus den technischen Spezifikationen:

  • Rechenzentren mit Lenovo ThinkSystem DB620S oder DB630S: Das Modul ist ausdrücklich für diese beiden Switches qualifiziert. Betreiber dieser Systeme finden hier die offiziell unterstützte 32G-LW-Transceiver-Option.
  • Migration bestehender SANs von 8G/16G auf 32G: Dank der Abwärtskompatibilität zu 16GFC und 8GFC lassen sich bestehende Verbindungen schrittweise migrieren. Hosts oder Storage-Systeme, die noch keine 32G-HBAs haben, können weiter auf niedrigerer Geschwindigkeit kommunizieren, während neue Systeme sofort von 32G profitieren.
  • Georedundante und Campus-weite SAN-Verbindungen: Die LW-Spezifikation erlaubt Streckenlängen bis zu 10 km über Singlemode-Glasfaser — damit adressiert das Modul Szenarien, in denen primäres Rechenzentrum und Disaster-Recovery-Standort über eine dedizierte Glasfaserverbindung verbunden sind.
  • All-Flash- und NVMe-Storage-Umgebungen: Moderne All-Flash-Arrays liefern Durchsätze, bei denen 16G-FC als Flaschenhals wirken kann. 32GFC beseitigt diesen Engpass auf der Fabric-Seite und ermöglicht es, die volle Storage-Performance zum Host zu übertragen.
  • Unternehmen mit strikten Support-Anforderungen: Wer ausschließlich offiziell qualifizierte Komponenten in seiner Infrastruktur betreiben muss — etwa aus Compliance-Gründen oder weil der Hersteller-Support an zertifizierte Konfigurationen gebunden ist — findet hier das passende OEM-qualifizierte Modul.

Was dieser Transceiver nicht ist

Der Vollständigkeit halber sei klar benannt, wofür dieses Modul nicht geeignet ist:

  • Keine Ethernet-Nutzung: Das Modul ist für Fibre Channel ausgelegt. Es ist kein universelles SFP+-Modul für Ethernet-Switches.
  • Kein Multimode-Betrieb: Als LW-Modul (1310-nm-Laser) ist es für Singlemode-Glasfaser gedacht. Der Einsatz über Multimode-Fasern ist technisch nicht vorgesehen und würde die optischen Parameter verletzen.
  • Nicht für alle FC-Switches universell qualifiziert: Laut den vorliegenden Produktdaten ist die Qualifizierung auf den ThinkSystem DB620S und DB630S beschränkt. Der Einsatz in Switches anderer Hersteller ist technisch möglicherweise möglich, aber offiziell nicht durch Lenovo abgedeckt.

Häufige Fragen zum Lenovo DCG Brocade 32GB LWL SFP+ Transceiver

Welche Switches sind mit diesem SFP+-Transceiver kompatibel?

Laut Hersteller ist das Modul ausdrücklich für den Lenovo ThinkSystem DB620S und den Lenovo ThinkSystem DB630S qualifiziert. Für den Einsatz in anderen Switches — auch von anderen Herstellern — liegen uns keine offiziellen Kompatibilitätsangaben von Lenovo vor. Wir empfehlen, vor dem Kauf die Kompatibilitätsmatrix des jeweiligen Switch-Herstellers zu prüfen.

Welchen Glasfasertyp benötige ich für dieses Modul?

Das Modul ist als LW (Long Wave) spezifiziert, was bedeutet, dass es auf Singlemode-Glasfaser (SMF) ausgelegt ist. Multimode-Fasern sind nicht vorgesehen. Laut Hersteller beträgt die maximale Reichweite 10 Kilometer.

Ist das Modul abwärtskompatibel zu älteren Fibre-Channel-Generationen?

Ja. Das Modul unterstützt laut Hersteller alle drei Protokollvarianten: 32 Gbit/s FC (LW), 16 Gbit/s FC (LW) und 8 Gbit/s FC (LW). In gemischten SAN-Umgebungen mit Hosts oder Storage-Systemen älterer FC-Generationen wird die Verbindungsgeschwindigkeit automatisch auf den höchsten gemeinsamen Standard ausgehandelt.

Wie viele Module sind im Lieferumfang enthalten?

Der Artikel wird als 8er-Pack geliefert. Alle technischen Spezifikationen beziehen sich auf ein einzelnes Modul. Der Kauf dieses Artikels deckt damit beispielsweise vier vollständige bidirektionale Fibre-Channel-Verbindungen ab, oder er füllt eine entsprechende Anzahl von Switch-Ports in einem Schritt.

Kann ich dieses Modul mit Third-Party-SFP+-Modulen im selben Switch mischen?

Hierzu liegen uns keine expliziten Herstellerangaben vor. Grundsätzlich ist die Verwendung von nicht qualifizierten Drittanbieter-Modulen in professionellen Enterprise-Switches mit Risiken verbunden: Einige Switch-Plattformen prüfen aktiv die Authentizität von Transceivern und können nicht qualifizierte Module ablehnen oder mit Funktionseinschränkungen betreiben. Für eine zertifizierte Konfiguration empfehlen wir, ausschließlich offiziell qualifizierte Lenovo-Module einzusetzen.

Wofür steht die Artikelnummer 01KN799 und die EAN 0889488424191?

01KN799 ist die offizielle Lenovo-Herstellernummer (Part Number) für das 8er-Pack des Brocade 32GB LWL SFP+-Transceiver-Moduls. Die EAN 0889488424191 ist der internationale Strichcode für den Handel und dient zur eindeutigen Produktidentifikation. Bei Bestellungen, Support-Anfragen und Garantiefällen sollte stets die Lenovo-Part-Number 01KN799 angegeben werden.

Allgemein

Hersteller
LENOVO
Herstellernummer
01KN799

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