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Lenovo 00AG580 Netzwerkkarte Eingebaut Faser 10000 Mbit/s

Kabel & Adapter

Lenovo Emulex VFA5.2 | 2x10GbE SFP+ | PCIe Adapter

Herstellernummer: 00AG580

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Lenovo Emulex VFA5.2 2×10 GbE SFP+ Netzwerkadapter mit FCoE/iSCSI – 00AG580

Der Lenovo Emulex VFA5.2 (Artikelnummer 00AG580) ist ein PCIe-3.0-Netzwerkadapter im Low-Profile-Formfaktor, der zwei 10-Gigabit-Ethernet-Ports im SFP+-Format mit integrierter Unterstützung für Fibre Channel over Ethernet (FCoE) und iSCSI kombiniert. Damit richtet sich dieser Adapter ausschließlich an professionelle Rechenzentrumsumgebungen: Er konvergiert Speicher- und Netzwerkverkehr auf einem einzigen physischen Adapter und reduziert so die Anzahl der benötigten Karten im Server. Das Gerät ist als zertifiziertes Zubehör für zahlreiche Lenovo-ThinkSystem- und Legacy-System-x-Server konzipiert und bietet mit Protokoll-Offload-Funktionen für iSCSI sowie Unterstützung für RoCE v2 und SR-IOV ein technisches Profil, das für datenintensive Unternehmensinfrastrukturen ausgelegt ist.

Netzwerktechnologie: Konvergenz von Storage und LAN auf einem Adapter

Das zentrale Merkmal des Lenovo 00AG580 Netzwerkadapters ist die Konvergenz mehrerer Netzwerk- und Speicherprotokolle auf einer einzigen PCIe-Karte. In klassischen Rechenzentrumsarchitekturen benötigen Server getrennte Adapter für Ethernet-Netzwerkverkehr und für den Zugriff auf Speichernetzwerke (SAN). Der VFA5.2 überbrückt diese Trennung, indem er über seine beiden SFP+-Ports sowohl Standard-10-Gigabit-Ethernet nach IEEE 802.3ae als auch Fibre Channel over Ethernet (FCoE) nach dem FC-BB-5-Standard abwickelt.

Was bedeutet das konkret? Ein Server, der diesen Adapter nutzt, kann über dieselben zwei Kabel gleichzeitig ins IP-Netzwerk kommunizieren und auf ein Fibre-Channel-SAN zugreifen – ohne separate FC-HBA-Karte und ohne dediziertes FC-Netzwerk. Das spart nicht nur Steckplätze im Server, sondern reduziert auch den Kabelaufwand im Rack und vereinfacht die Switch-Infrastruktur erheblich, wenn FCoE-fähige Datacenter-Switches eingesetzt werden.

Parallel dazu unterstützt der Adapter iSCSI als zweite Speicheroption – inklusive iSCSI Protocol Offload, was bedeutet, dass der Prozessor des Adapters die SCSI-over-IP-Verarbeitung selbst übernimmt und so die Host-CPU entlastet. Darüber hinaus ermöglicht die iSCSI-Boot-Funktion das Starten des Betriebssystems direkt von einem iSCSI-Target im Netzwerk, was disklose Serverkonzepte und zentrale Image-Verwaltung vereinfacht. Ergänzend ist iSCSI Crash Memory Dump unterstützt, was für die Fehlerdiagnose in Produktionsumgebungen relevant ist: Im Falle eines Kernel-Panics kann der Memory-Dump über das Netzwerk gesichert werden.

Protokollunterstützung und Offload-Funktionen im Detail

Die Leistungsmerkmale des VFA5.2 gehen weit über einfache Datenübertragung hinaus. Der Adapter unterstützt laut Hersteller eine umfangreiche Palette an Offload- und Virtualisierungsfunktionen, die in modernen, virtualisierten Rechenzentren essenziell sind:

  • SR-IOV (Single Root I/O Virtualization): Ermöglicht es, einen physischen Netzwerkport in mehrere virtuelle Funktionen (VFs) aufzuteilen, die direkt an virtuelle Maschinen übergeben werden. Das reduziert den Hypervisor-Overhead und steigert den Netzwerkdurchsatz in VMware-vSphere- oder Linux-KVM-Umgebungen erheblich.
  • RoCE v2 (RDMA over Converged Ethernet, Version 2): Ermöglicht Remote Direct Memory Access über ein geroutetes Ethernet-Netz. Für Workloads mit sehr geringen Latenzen – etwa In-Memory-Datenbanken oder High-Performance-Computing-Cluster – ist RoCE v2 ein bedeutendes Feature, da es den Datenaustausch zwischen Servern ohne CPU-Beteiligung ermöglicht.
  • VXLAN und NVGRE: Unterstützung beider gängiger Network Overlay Technologien, die für Software-Defined-Networking-Infrastrukturen und mandantenfähige Cloud-Umgebungen benötigt werden. Der Adapter kann entsprechende Pakete hardwareseitig verarbeiten, statt diese Last an den Host-Prozessor weiterzugeben.
  • TCP/UDP-Prüfsummen-Offload sowie LSO/LRO: Standard-Offload-Funktionen, die die Host-CPU bei der Paketverarbeitung entlasten. Large Send Offload (LSO) und Checksum Offload für IPv4 und IPv6 sind für Hochdurchsatz-Netzwerkszenarien wichtig.
  • RSS (Receive Side Scaling): Verteilt eingehende Netzwerkpakete auf mehrere CPU-Kerne, was besonders bei multi-core Server-Prozessoren die Latenz unter Last reduziert.
  • UFP (Unified Fabric Port), VEB (Virtual Ethernet Bridge) und EVB (Edge Virtual Bridging): Funktionen für die Verwaltung von Netzwerkverkehr in virtualisierten Umgebungen. UFP ermöglicht die flexible Aufteilung der Portbandbreite zwischen mehreren VMs.
  • QoS, PFC (Priority Flow Control), DCBX und erweiterte Übertragungsauswahl (ETS): Diese DCB-Funktionen (Data Center Bridging) sind Voraussetzung für verlustfreies Ethernet – eine technische Notwendigkeit für FCoE, das keine Paketverluste toleriert.
  • LACP (IEEE 802.3ad) und Switch Independent Mode: Zwei Modi für Link Aggregation und Teaming, die Redundanz und Bandbreitenbündelung ermöglichen.
  • MSI-X: Message Signaled Interrupts Extended, notwendig für skalierbare Interrupt-Verarbeitung in Hochlast-Szenarien.
  • Jumbo Frames: Unterstützung für Ethernet-Frames größer als 1.500 Byte, was den Overhead bei der Übertragung großer Datenmengen – etwa bei Backup- oder Replikationsszenarien – senkt.
  • IPSec-Offload (NDIS 6): Task-Offload-kompatibel mit NDIS 6 IPSec für verschlüsselten Netzwerkverkehr mit reduzierter CPU-Last.
  • 128 MAC-Adressen pro Port: Relevant für Umgebungen, in denen viele virtuelle Netzwerkschnittstellen über denselben physischen Port betrieben werden.

PCIe-Schnittstelle und Formfaktor

Der Adapter kommuniziert mit dem Server über einen PCIe-3.0-x8-Slot. Die theoretische Bandbreite dieser Schnittstelle liegt bei rund 63 Gbit/s bidirektional – mehr als ausreichend, um zwei 10-Gbit-Ports vollständig auszulasten, selbst bei gleichzeitiger Nutzung beider FCoE-Pfade. Eine Inkompatibilität durch zu schmale PCIe-Slots (z. B. x4 mechanisch) sollte vor dem Einbau geprüft werden; PCIe ist zwar abwärtskompatibel, aber mit reduzierter Bandbreite.

Der Low-Profile-Formfaktor (1U-tauglich) ist für dichte Rack-Server konzipiert. Mit Abmessungen von 16,7 cm × 6,9 cm × 1,7 cm passt der Adapter in Standard-Low-Profile-Schächte. Das ist für den Betrieb in 1U-Serversystemen wie dem ThinkSystem SR630 oder SR650 relevant, die typischerweise keine Full-Height-Erweiterungskarten aufnehmen können. Der Leistungsverbrauch von laut Hersteller 14,4 Watt im Betrieb ist für einen konvergenten 2-Port-10GbE-Adapter ein moderater Wert, der im Kontext des Server-Power-Budgets geplant werden sollte.

Betriebssystem-Kompatibilität

Laut Hersteller unterstützt der VFA5.2 folgende Betriebssysteme:

  • Microsoft Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2
  • Red Hat Enterprise Linux 6 (x64) und RHEL 7
  • SUSE Linux Enterprise Server 11 (inkl. Xen-Variante für AMD64/Intel EM64T)
  • SUSE Linux Enterprise Server 12 (inkl. Xen-Variante)
  • VMware vSphere 5.5 (ESXi) und VMware vSphere 6.0 (ESXi)

Hinweis für Administratoren: Die offiziell aufgeführten Betriebssysteme entsprechen dem Stand der Produktdokumentation. Neuere Betriebssystemversionen wie RHEL 8/9, SLES 15 oder Windows Server 2016/2019/2022 sowie aktuellere VMware-vSphere-Versionen sind in der Kompatibilitätsliste des Herstellers für diesen Adapter nicht aufgeführt. Ob Treiber für neuere Plattformen existieren, sollte vor dem Einsatz über die Lenovo Support-Seite geprüft werden. Für neue Infrastrukturprojekte auf Basis aktueller Server-Betriebssysteme ist dieser Adapter möglicherweise nicht die erste Wahl; er ist in erster Linie für bestehende Infrastrukturen auf Basis der genannten Plattformen konzipiert.

IEEE-Zertifizierungen und Standards

Der Adapter erfüllt laut Hersteller folgende IEEE-Standards, die für den professionellen Rechenzentrumseinatz relevant sind:

  • IEEE 802.3ae: 10 Gigabit Ethernet (Basisdefinition)
  • IEEE 802.3ad / 802.3p: Link Aggregation (LACP) und Quality of Service
  • IEEE 802.1Q: VLAN-Tagging
  • IEEE 802.1Qbb: Priority-based Flow Control (PFC) – Grundlage für verlustfreies Ethernet und FCoE
  • IEEE 802.1Qaz: Enhanced Transmission Selection (ETS) – Teil des Data Center Bridging-Standards
  • IEEE 802.1Qbg: Edge Virtual Bridging (EVB)
  • IEEE 802.1ab: Link Layer Discovery Protocol (LLDP)
  • IEEE 802.3x: Flow Control

Diese Zertifizierungen sind kein Marketing-Beiwerk, sondern definieren, welche Switch-Infrastruktur auf der anderen Seite des Kabels benötigt wird. FCoE erfordert zwingend DCB-fähige Switches (802.1Qbb/PFC), da Fibre Channel keine Paketverluste toleriert. Wer FCoE produktiv einsetzen möchte, muss sicherstellen, dass die verwendeten Top-of-Rack-Switches ebenfalls DCB unterstützen.

Kompatible Server-Systeme

Der Lenovo 00AG580 ist laut Hersteller für folgende Server-Plattformen entwickelt und freigegeben:

  • Lenovo ThinkSystem SD530 (Dense-Node-Plattform)
  • Lenovo ThinkSystem SR250, SR530, SR550, SR570, SR590, SR630, SR650, SR950 (1U/2U Rack-Server)
  • Lenovo ThinkSystem ST250, ST550 (Tower-Server)
  • Lenovo System x3500 M5 (5464), x3550 M5 (5463), x3650 M5 (5462)
  • Lenovo System x3750 M4 (8753), x3850 X6 (6241), x3950 X6 (6241)
  • Lenovo NeXtScale nx360 M5 (5465)

Die Liste umfasst sowohl aktuelle ThinkSystem-Modelle als auch ältere System-x-Plattformen. Der Adapter ist damit eine Option für Bestandsinfrastrukturen, die auf System-x-Servern basieren und erweitert oder konsolidiert werden sollen. Für den Einsatz in nicht aufgeführten Lenovo-Servern oder Systemen anderer Hersteller übernimmt Lenovo keine Kompatibilitätsgarantie; ein Test in der Zielumgebung ist in solchen Fällen empfehlenswert.

Geeignete Einsatzbereiche

Die technischen Eigenschaften des VFA5.2 prädestinieren ihn für spezifische Infrastrukturszenarios. Folgende Einsatzbereiche sind durch die Spezifikationen belegt:

  • Konvergente Rechenzentrumsinfrastruktur (LAN + SAN auf einer Karte): Die Kombination aus 10GbE, FCoE (FC-BB-5) und iSCSI auf zwei SFP+-Ports ermöglicht die physische Konsolidierung von Netzwerk- und Speichertraffic. Organisationen, die Fibre-Channel-Storage betreiben, aber den Kabelaufwand und die Anzahl der Adapter pro Server reduzieren wollen, profitieren direkt von diesem Design.
  • VMware vSphere / ESXi-Virtualisierungsumgebungen: SR-IOV, VEB, UFP und die explizite Freigabe für VMware vSphere 5.5 und 6.0 machen den Adapter für VMware-Hosts geeignet, in denen viele VMs netzwerkintensive Workloads ausführen. SR-IOV ermöglicht die direkte Zuweisung von Netzwerkfunktionen an VMs mit minimalem Hypervisor-Overhead.
  • iSCSI-Bootumgebungen und disklose Server: Die iSCSI-Boot-Unterstützung ermöglicht den Betrieb von Servern ohne lokale Systemlaufwerke, was in Blade- und Dense-Node-Umgebungen (z. B. ThinkSystem SD530) den internen Speicheraufwand reduziert und zentrales Image-Management vereinfacht.
  • Latenzoptimierte Workloads mit RDMA: RoCE v2 ist die Voraussetzung für hardwarebasiertes RDMA über Ethernet. Workloads, die von sehr geringen Netzwerklatenzen profitieren – etwa bestimmte HPC-Szenarien oder skalierte In-Memory-Datenbanken auf mehreren Knoten –, können RoCE v2 über diesen Adapter nutzen, sofern die Switch-Infrastruktur und die Software-Umgebung es unterstützen.
  • Nachrüstung und Kapazitätserweiterung in bestehenden Lenovo-Infrastrukturen: Für Bestandskunden, die auf System-x- oder ThinkSystem-Servern bereits mit FCoE oder iSCSI arbeiten, ist dieser Adapter das offiziell freigegebene Erweiterungsprodukt, das nahtlos in die bestehende Konfigurationsverwaltung und in Lenovo XClarity passt.

Umgebungsbedingungen und Betriebszuverlässigkeit

Laut Hersteller ist der Adapter für einen Betrieb bei Temperaturen zwischen 0 °C und 55 °C ausgelegt, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 % (nicht kondensierend). Diese Werte entsprechen den typischen Anforderungen von Serverraum- und Rechenzentrumsumgebungen. Der Einsatz in schlecht klimatisierten oder Hochtemperaturumgebungen nahe der 55-°C-Grenze sollte nur nach Rücksprache mit der Rechenzentrums-Infrastrukturplanung erfolgen.

Garantie

Lenovo gewährt auf den VFA5.2 laut Hersteller eine begrenzte Garantie von 1 Jahr. Für unternehmenskritische Umgebungen empfiehlt sich die Prüfung, ob eine erweiterte Garantie oder ein Service-Vertrag über Lenovo Support abgeschlossen werden kann. Die Abhängigkeit eines Servers von einer Netzwerkkarte in einer Produktionsumgebung rechtfertigt in der Regel eine Ersatzteilhaltung oder einen entsprechenden Supportvertrag mit garantierter Reaktionszeit.

Häufige Fragen zum Lenovo Emulex VFA5.2 00AG580

Kann der Adapter auch in Servern anderer Hersteller eingesetzt werden?

Laut Hersteller ist der VFA5.2 (00AG580) ausschließlich für spezifische Lenovo ThinkSystem- und System-x-Plattformen entwickelt und freigegeben. Ob der Adapter technisch in Servern anderer Hersteller funktioniert, ist nicht dokumentiert. Lenovo übernimmt keine Kompatibilitätsgarantie außerhalb der aufgeführten Systeme. Für den Einsatz in Nicht-Lenovo-Servern ist ein eigener Funktionstest unbedingt erforderlich.

Ist der Adapter für aktuelle Betriebssysteme wie RHEL 9, Windows Server 2022 oder VMware vSphere 8 freigegeben?

In der vorliegenden Produktdokumentation sind als unterstützte Betriebssysteme Windows Server 2012/2012 R2, RHEL 6/7, SLES 11/12 sowie VMware vSphere 5.5 und 6.0 aufgeführt. Neuere Betriebssystemversionen sind in dieser Liste nicht enthalten. Ob Lenovo oder Emulex/Broadcom aktuelle Treiber für modernere Plattformen bereitstellt, sollte vor dem Einsatz direkt über die Lenovo Support-Seite und den Compatibility Guide geprüft werden. Für neue Deployments auf aktuellen Betriebssystemen sollte die Treiberverfügbarkeit vorab bestätigt werden.

Werden SFP+-Transceiver mitgeliefert, oder müssen diese separat beschafft werden?

Die Produktdaten enthalten keine Angabe zum Lieferumfang von SFP+-Transceivern oder Kabeln. Da SFP+-Adapter typischerweise ohne Transceiver ausgeliefert werden, sollten passende Lenovo-zertifizierte SFP+-Module (für Glasfaser oder Twinax-Direktverbindungskabel) separat beschafft werden. Lenovo bietet für ThinkSystem-Server spezifische kompatible Transceiver an; für maximale Kompatibilität und Support sollten ausschließlich Lenovo-zertifizierte Optiken verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen FCoE und iSCSI, und welches Protokoll sollte ich wählen?

Beide Protokolle ermöglichen den Zugriff auf Block-Storage über ein Ethernet-Netz. FCoE kapselt traditionelles Fibre-Channel-Protokoll in Ethernet-Frames und erfordert verlustfreies Ethernet (Data Center Bridging / PFC). Es ist in Umgebungen sinnvoll, in denen bereits Fibre-Channel-Storage (SAN) vorhanden ist und auf FCoE-fähige Switches migriert wird. iSCSI transportiert SCSI-Befehle über TCP/IP und ist flexibler einsetzbar, da es über Standard-Ethernet-Netzwerke ohne DCB-Anforderungen funktioniert. Der VFA5.2 unterstützt beide Protokolle gleichzeitig und bietet für iSCSI zusätzlich Hardware-Offload und iSCSI-Boot. Die Wahl hängt von der bestehenden Storage-Infrastruktur und den Switch-Fähigkeiten ab.

Ist der Adapter für einen Low-Profile-Einbau (1U-Server) geeignet?

Ja. Der VFA5.2 ist laut Hersteller explizit als Low-Profile-Karte konzipiert (Abmessungen: 16,7 cm × 6,9 cm × 1,7 cm) und damit für 1U-Rack-Server wie den ThinkSystem SR630 oder SR650 geeignet. Viele der in der Kompatibilitätsliste genannten Systeme sind 1U-Rack-Server, die ausschließlich Low-Profile-Erweiterungskarten aufnehmen können. Ein Einsatz als Full-Height-Karte ist nicht vorgesehen.

Welche Switch-Infrastruktur ist für FCoE zwingend erforderlich?

FCoE erfordert zwingend DCB-fähige (Data Center Bridging) Ethernet-Switches, die Priority-based Flow Control (PFC, IEEE 802.1Qbb) unterstützen. Fibre Channel toleriert keine Paketverluste; ohne PFC-fähige Switches würde der FCoE-Betrieb instabil. Zudem sollten die verwendeten Switches Enhanced Transmission Selection (ETS, IEEE 802.1Qaz) und idealerweise DCBX für die automatische DCB-Konfiguration unterstützen. Für iSCSI ohne FCoE können auch Standard-Ethernet-Switches ohne DCB-Unterstützung eingesetzt werden, wobei QoS-Konfigurationen für stabile Latenz empfehlenswert sind.

Allgemein

Hersteller
LENOVO
Herstellernummer
00AG580

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