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Ubiquiti UACC-OM-SFP10-1310 Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 11300 Mbit/s SFP+ 1310 nm

Netzwerk

UBIQUITI UniFi SFP+ 10G CWDM | 1310nm 20km | Single-Mode LC

Herstellernummer: UACC-OM-SFP10-1310

75,00 € zzgl. MwSt. 75,00 €
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Professionelles 10-Gigabit-Glasfaser-Modul für Enterprise-Netzwerke

Das Ubiquiti UACC-OM-SFP10-1310 ist ein spezialisiertes SFP+ Transceiver-Modul für 10-Gigabit-Ethernet-Übertragungen über Singlemode-Glasfaser. Als Teil der UniFi-Produktlinie richtet sich dieses CWDM-Optikmodul an Netzwerkadministratoren und IT-Systemintegrateure, die hochperformante Glasfaser-Verbindungen für Campus-Netzwerke, Rechenzentren oder Gebäude-Backbones benötigen. Mit seiner Übertragungsreichweite von bis zu 20 Kilometern bei der Wellenlänge 1310 nm ermöglicht es zuverlässige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen entfernten Netzwerkstandorten und bietet dabei die volle 10-Gigabit-Bandbreite für anspruchsvolle Enterprise-Anwendungen.

Technische Basis und Übertragungsleistung

Das Herzstück des UACC-OM-SFP10-1310 bildet die 10GBase-CWDM-Technologie (Coarse Wavelength Division Multiplexing), die bei einer präzisen Wellenlänge von 1310 nm arbeitet. Diese Wellenlänge liegt im sogenannten O-Band des optischen Spektrums und bietet optimale Übertragungseigenschaften für Singlemode-Glasfasern. Mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 10 Gbps (11.300 Mbit/s brutto) stellt das Modul die volle Bandbreite für moderne 10-Gigabit-Ethernet-Anwendungen bereit.

Die Besonderheit von CWDM liegt in der Möglichkeit, multiple Wellenlängen gleichzeitig über eine einzelne Glasfaser zu übertragen. Während das UACC-OM-SFP10-1310 selbst nur eine Wellenlänge (1310 nm) nutzt, kann es in CWDM-Systemen mit anderen Modulen unterschiedlicher Wellenlängen kombiniert werden, um die Faserkapazität zu vervielfachen. Dies macht es zu einer kosteneffizienten Lösung für Netzwerkbetreiber, die ihre bestehende Glasfaser-Infrastruktur optimal auslasten möchten.

Der SFP+-Formfaktor (Small Form-factor Pluggable Plus) gewährleistet Hot-Swap-Fähigkeit und Kompatibilität mit einer breiten Palette von Netzwerk-Switches, Routern und Servern. Das Plug-in-Modul lässt sich ohne Unterbrechung des Netzwerkbetriebs austauschen, was besonders in kritischen 24/7-Umgebungen von Vorteil ist.

Glasfaser-Konnektivität und Anschlussstandards

Das Modul verfügt über zwei LC/UPC-Anschlüsse für Duplex-Betrieb, die dem etablierten Single-mode-Standard entsprechen. LC-Stecker (Lucent Connector) haben sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise und zuverlässigen Verbindungseigenschaften als Standard in der professionellen Netzwerktechnik durchgesetzt. Die UPC-Politur (Ultra Physical Contact) minimiert Reflexionen an der Steckverbindung und gewährleistet optimale Signalqualität über die gesamte Übertragungsstrecke.

Die Duplex-Konfiguration ermöglicht bidirektionale Kommunikation mit separaten Fasern für Sende- und Empfangsrichtung. Dies ist der Standard für Ethernet-Übertragungen und gewährleistet Vollduplex-Betrieb ohne Kollisionsdomänen. Für die Installation sind daher zwei Singlemode-Glasfasern erforderlich, was bei der Netzwerkplanung berücksichtigt werden muss.

Mit einer maximalen Übertragungsreichweite von 20 Kilometern eignet sich das Modul für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien. Diese Distanz übersteigt die Anforderungen typischer Campus-Netzwerke deutlich und ermöglicht auch Verbindungen zwischen verschiedenen Gebäudestandorten oder Stadtteilen. Die Reichweite ist dabei von der Qualität der verwendeten Glasfaser und eventuellen Splice-Verlusten abhängig.

Energieeffizienz und Betriebsparameter

Mit einer Leistungsaufnahme von nur 1,2 Watt gehört das UACC-OM-SFP10-1310 zu den energieeffizienten Vertretern seiner Klasse. Diese geringe Verlustleistung reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern minimiert auch die Wärmeentwicklung in dicht bestückten Switch-Chassis. Bei 48 SFP+-Ports würde der Energieverbrauch der Module weniger als 60 Watt betragen – ein wichtiger Faktor für die Dimensionierung der Stromversorgung und Kühlung in Rechenzentren.

Der erweiterte Betriebstemperaturbereich von 0 bis 70 °C macht das Modul auch für Installationen in nicht klimatisierten Umgebungen geeignet. Dies ist besonders relevant für Outdoor-Anwendungen oder Installationen in Technikräumen ohne Vollklimatisierung. Die Spezifikation für die Luftfeuchtigkeit von 0 bis 85 Prozent (nicht kondensierend) entspricht industriellen Standards und gewährleistet zuverlässigen Betrieb auch in anspruchsvollen Umgebungen.

Die blaue und graue Farbgebung folgt Ubiquitis Design-Sprache und ermöglicht eine einfache visuelle Identifikation in gemischten Infrastrukturen. Farbkodierungen sind in der Netzwerktechnik etabliert, um verschiedene Modultypen oder Wellenlängen zu unterscheiden.

Integration in Ubiquiti UniFi-Ökosysteme

Als Bestandteil der UniFi-Familie integriert sich das UACC-OM-SFP10-1310 nahtlos in bestehende Ubiquiti-Netzwerkinfrastrukturen. Es ist kompatibel mit UniFi-Switches der Pro- und Enterprise-Serien, die über SFP+-Ports verfügen, sowie mit der UniFi Dream Machine Pro und anderen 10-Gigabit-fähigen UniFi-Geräten.

Die Verwaltung erfolgt über das zentrale UniFi Network Application (ehemals UniFi Controller), das detaillierte Statistiken über Signalstärke, Übertragungsqualität und Modulstatus bereitstellt. Dies ermöglicht proaktives Monitoring und frühzeitige Erkennung von Übertragungsproblemen oder sich verschlechternden Glasfaser-Verbindungen.

Besonders in größeren Installationen profitiert man von der einheitlichen Verwaltungsoberfläche, über die sich Hunderte von Modulen zentral überwachen und konfigurieren lassen. Das UniFi-Ökosystem bietet zudem automatische Updates und Konfigurationssynchronisation, was den Administrationsaufwand erheblich reduziert.

CWDM-Technologie im Detail

Coarse Wavelength Division Multiplexing (CWDM) ist eine kosteneffiziente Variante der Wellenlängenmultiplex-Technologie, die es ermöglicht, bis zu 18 verschiedene Wellenlängen über eine einzelne Singlemode-Faser zu übertragen. Das UACC-OM-SFP10-1310 arbeitet bei 1310 nm, einer der standardisierten CWDM-Wellenlängen im ITU-T G.694.2 Raster.

Im Gegensatz zu Dense WDM (DWDM) verwendet CWDM größere Wellenlängenabstände (20 nm statt 0,8 nm), was kostengünstigere Laser und Filter ermöglicht. Für Anwendungen mit Reichweiten bis 80 Kilometer ist CWDM daher oft die wirtschaftlichere Wahl gegenüber DWDM-Systemen.

Die 1310-nm-Wellenlänge bietet besondere Vorteile in Singlemode-Fasern: Sie liegt nahe der Zero-Dispersion-Wellenlänge, was bedeutet, dass chromatische Dispersion minimal ist und auch bei hohen Datenraten über lange Strecken keine Signalverschlechterung auftritt. Zudem weisen Glasfasern bei 1310 nm eine geringe Dämpfung auf, was die Übertragungsreichweite maximiert.

Installation und Kompatibilität

Die Installation des UACC-OM-SFP10-1310 erfordert keine besonderen Vorkehrungen und erfolgt durch einfaches Einstecken in den SFP+-Port. Das Modul ist mit allen gängigen SFP+-Standards kompatibel und funktioniert herstellerübergreifend mit den meisten Enterprise-Switches und -Routern, sofern diese keine vendor-spezifische Codierung voraussetzen.

Bei der Verkabelung ist auf die korrekte Zuordnung der Fasern zu achten: Die TX-Faser des ersten Moduls muss mit der RX-Faser des zweiten Moduls verbunden werden und umgekehrt. Standard-Duplex-Patchkabel erfüllen diese Anforderung automatisch, bei der Installation von Splicebox-Verbindungen muss die Kreuzung manuell berücksichtigt werden.

Die Qualität der Glasfaser-Infrastruktur ist entscheidend für die Übertragungsqualität. OS1- oder OS2-Singlemode-Fasern sind erforderlich, wobei OS2 aufgrund der geringeren Dämpfung (0,4 dB/km statt 1 dB/km) für längere Strecken bevorzugt wird. Verschmutzungen oder Beschädigungen an den Faserenden können die Übertragungsqualität erheblich beeinträchtigen, daher sollten Steckverbindungen vor jeder Installation gereinigt werden.

Troubleshooting und Diagnostik

Moderne SFP+-Module wie das UACC-OM-SFP10-1310 verfügen über integrierte Diagnosefunktionen, die über Digital Diagnostics Monitoring (DDM) ausgelesen werden können. Diese Funktion ermöglicht es, Sendeleistung, Empfangspegel, Temperatur und Versorgungsspannung in Echtzeit zu überwachen.

Bei Übertragungsproblemen sollten zunächst die optischen Leistungswerte überprüft werden. Eine zu geringe Empfangsleistung deutet auf hohe Kabeldämpfung, schlechte Steckverbindungen oder defekte Fasern hin. Eine zu hohe Empfangsleistung kann ebenfalls zu Fehlern führen, da die Empfangsdiode übersteuert wird.

Die Betriebstemperatur des Moduls sollte im spezifizierten Bereich liegen. Überhitzung kann durch unzureichende Belüftung des Switch-Chassis oder Blockierung der Luftzirkulation verursacht werden und führt zu reduzierten Übertragungsraten oder Verbindungsabbrüchen.

Ideal für diese Einsatzbereiche

  • Campus-Backbone-Verbindungen: Für die Vernetzung von Gebäuden auf einem Campus mit Distanzen bis 20 km, wo die 10-Gigabit-Bandbreite für die Aggregation von Hunderten von Arbeitsplätzen erforderlich ist
  • Rechenzentrum-Uplinks: Als Uplink zwischen Access- und Distribution-Switches in Rechenzentren, wo die geringe Latenz und hohe Bandbreite für Server-to-Server-Kommunikation kritisch sind
  • Service-Provider-Anwendungen: Für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in Metropolitan Area Networks (MAN), wo die CWDM-Fähigkeit eine kostengünstige Kapazitätserweiterung ermöglicht
  • Storage Area Networks: Für den Anschluss von SAN-Switches an Storage-Arrays, wo die volle 10-Gigabit-Bandbreite für zeitkritische Backup- und Replikationsprozesse benötigt wird
  • Disaster Recovery-Verbindungen: Für die Verbindung von primären und sekundären Rechenzentrumsstandorten, wo die 20-km-Reichweite geografisch getrennte Standorte ermöglicht

Häufige Fragen

Ist das Modul mit Switches anderer Hersteller kompatibel?

Ja, das UACC-OM-SFP10-1310 folgt dem Standard-SFP+-Formfaktor und ist grundsätzlich mit allen SFP+-fähigen Geräten kompatibel. Einige Hersteller implementieren jedoch vendor-spezifische Codierungen, die eine Kompatibilitätsprüfung erfordern können. Ubiquiti-Module funktionieren in der Regel problemlos mit Cisco, Juniper, HP und anderen Enterprise-Herstellern, sofern keine expliziten Vendor-Locks aktiviert sind.

Welche Glasfaser-Typen werden unterstützt?

Das Modul ist für Singlemode-Glasfasern konzipiert und unterstützt sowohl OS1- als auch OS2-Kategorien nach ITU-T G.652. OS2-Fasern sind aufgrund der geringeren Dämpfung für längere Übertragungsstrecken bevorzugt. Multimode-Fasern sind nicht kompatibel und würden zu Übertragungsfehlern führen.

Kann das Modul in DWDM-Systemen verwendet werden?

Das UACC-OM-SFP10-1310 ist ein CWDM-Modul und nicht direkt für DWDM-Anwendungen konzipiert. Die 1310-nm-Wellenlänge liegt außerhalb des typischen DWDM C-Bands (1530-1565 nm). Für DWDM-Anwendungen sind spezielle DWDM-SFP+-Module mit ITU-Grid-Wellenlängen erforderlich.

Welche maximale Übertragungsreichweite ist realistisch?

Laut Hersteller beträgt die maximale Übertragungsreichweite 20 km bei Verwendung von OS2-Singlemode-Glasfasern. Diese Angabe berücksichtigt die Dämpfung der Faser (0,4 dB/km) und typische Splice- und Steckerverluste. Bei hochwertiger Verkabelung und optimalen Bedingungen können auch etwas größere Distanzen erreicht werden, jedoch sollte immer ein Dämpfungsbudget-Berechnung durchgeführt werden.

Ist Hot-Swap-Betrieb möglich?

Ja, SFP+-Module sind für Hot-Swap-Betrieb konzipiert und können während des laufenden Betriebs getauscht werden, ohne dass das Host-Gerät heruntergefahren werden muss. Dies ist besonders wichtig in kritischen Produktionsumgebungen, wo Ausfallzeiten minimiert werden müssen.

Welche Diagnosefunktionen sind verfügbar?

Das Modul unterstützt Digital Diagnostics Monitoring (DDM) über das I2C-Interface, wodurch Sendeleistung, Empfangspegel, Temperatur, Versorgungsspannung und Bias-Strom in Echtzeit ausgelesen werden können. Diese Werte sind über das Management-Interface des Host-Switches oder über das UniFi Network Application zugänglich.

Allgemein

Hersteller
UBIQUITI
Herstellernummer
UACC-OM-SFP10-1310

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